Use-Letter
ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

 

Nr. 07/2017 vom 01.07.2017

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Digitalisierung“, „Industrie 4.0“ oder auch „Mitbestimmung 4.0“ scheinen manchmal zu abstrakten Schlagworten zu verkommen, die irgendwie die Zukunft beschreiben – die am Ende nur mit den „Anderen“ und nicht mit jedem selbst zu tun haben. Falsch. In einer entsprechenden Studie gaben über 80 Prozent der Befragten an, dass dieses neue Zeitalter längst in der betrieblichen Realität angekommen ist. Es ist also keine Frage des „Ob“, sondern vielmehr eine des „Wie“ inwiefern sich die Arbeitswelt völlig neu darstellt und welche Herausforderungen sich daraus für die Beschäftigten und die Gewerkschaften ergeben. Karl Heinz Brandl, Bereichsleiter Innovation und Gute Arbeit in der ver.di Bundesverwaltung, berichtet in dieser Ausgabe darüber, wie Begriffe der Arbeitswelt erodieren, welche Strukturen neu entstehen und wie bei all den Umbrüchen die Gewerkschaften sicherstellen können, dass digitale Arbeit auch Gute Arbeit sein wird.

Mit dem Diskussionspapier „Arbeiten 4.0“ braucht gleichberechtigte Teilhabe! Mehr Mitbestimmung und Demokratie in der digitalen Arbeitswelt hat sich der ver.di Bundesvorstand bereits 2016 zu diesem Thema positioniert. Klar ist: Das Thema wird nicht wieder verschwinden – es wir dauerhaft die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretung und der Gewerkschaften bestimmen – etwa bei der Frage, wie Kundenwünsche und Datenschutz zusammengehen oder wie Mitbestimmung in virtuellen Arbeitswelten funktionieren kann.

Dazu passt, dass im Kontext von „Mitbestimmung 4.0“ auch der Aspekt des betrieblichen Gesundheitsschutzes eine Rolle spielt – Stichwort permanente Erreichbarkeit oder psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Dazu haben wir mit Sabine Heegner, Teamerin im Haus Brannenburg, gesprochen. Viel Stoff und Informationen als – kurz vor Beginn der Urlaubszeit in einigen Bundesländern.

In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen und erlebnisreichen Sommer.
Herzliche Grüße aus Brannenburg

Marion Fendt, Britta Klinkforth & das Team
des ver.di Bildungszentrums Brannenburg

 

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ver.di Bildungszentrum
Haus Brannenburg

Schrofenstr. 32
83098 Brannenburg

www.haus-brannenburg.de

 

verantwortlich:
Marion Fendt (V.i.S.d.P.)
Fon: 08034/905-140
marion.fendt@verdi.de

Redaktion:
Marko Junghänel
Fon: 089/74 38 96 -57
Fax: 089/74 38 96 -52
info@marko-junghaenel.de

 
Aktuelles vom 01. Juli 2017
Aufzählung Seminare/Veranstaltungen - unsere Empfehlungen
Aufzählung Seminare
Aufzählung Themen und Köpfe der Bildungsarbeit
Aufzählung Darum bin ich in der Bildungsarbeit aktiv
Aufzählung Tipps/Termine
Aufzählung Buchungsverfahren und Serviceleistungen

 

Seminare/Veranstaltungen

(Die durchführenden ReferentInnen sind nach dem Seminartitel angegeben)

Bildungsempfehlungen für jedes Betriebsratsmitglied:

Kenntnisse des Betriebsverfassungsgesetzes als gesetzliche Grundlage für die Tätigkeit des Betriebsrats sind Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Betriebsratsarbeit aller Betriebsratsmitglieder, denn schließlich verhandelt der Betriebsrat mit dem Arbeitgeber auf Augenhöhe.

Für den Erwerb von grundlegenden Kenntnissen wird eine Grundqualifizierung angeboten, die aus vier Seminarwochen besteht.

Um das Prinzip der Augenhöhe zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber herzustellen, empfehlen wir jedem Betriebsratsmitglied die Teilnahme an allen 4 Seminaren der Betriebsräte-Grundqualifizierung möglichst innerhalb von 1½ Jahren.

Die Konzeption der Grundqualifizierung sieht vor, das grundsätzlich zunächst das Seminar
Aller Anfang ist … gar nicht so schwer – Betriebsräte Grundqualifizierung, Einführung und Überblick
besucht wird.

Die Seminare:
Mensch geht vor! – Betriebsräte Grundqualifizierung, Personelle Angelegenheiten
und
Agieren statt reagieren - Betriebsräte Grundqualifizierung, soziale Angelegenheiten
können in beliebiger Reihenfolge besucht werden.

Das Seminar
Beständig ist allein der Wandel  - Betriebsräte Grundqualifizierung, Wirtschaftliche Angelegenheiten
sollte aber die Grundqualifizierung abschließen.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Aufbau– und Spezialseminaren die auch für die gesetzliche Interessenvertretung geeignet sind.

Besondere Empfehlungen:

  • Einführung in das Arbeitsrecht 1
    Begründung des Arbeitsverhältnisses
    BA 01 170709 02

  • BPersVG: Mitbestimmen - mitgestalten - durchsetzen
    Beteiligungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten (PR 2)
    BA 01 170717 01

  • Was können der Arbeitgeber und ich für meine Gesundheit tun?
    Gesundheit fordern und fördern - Impulse zur Betrieblichen Gesundheitsförderung
    BA 01 170717 03

  • Mobile Arbeit und Arbeit im Außendienst
    Arbeits- und sozialrechtliche Probleme und Regelungsmöglichkeiten
    BA 01 170724 02

  • TVöD-Aufbau: Eingruppierungsrecht Bund 1 
    Grundlagen des Eingruppierungsrechts gemäß TVöD-Bund und Tarifvertrag über die Entgeltordnung
    BA 01 170724 03

  • Mensch geht vor!
    Betriebsverfassung: Personelle Angelegenheiten (BR 2)
    BA 01 170903 02

  • Klare Rede, starke Wirkung! - Teil 2
    Besondere rhetorische Herausforderungen
    BA 01 170903 03

  • Aller Anfang ist ... gar nicht so schwer
    Betriebsverfassung: Einführung und Überblick (BR 1)
    BA 01 170910 01

  • Einführung in das Arbeitsrecht 1
    Begründung des Arbeitsverhältnisses
    BA 01 170910 02

  • Betriebliche Aus- und Weiterbildung als Handlungsfeld des Betriebsrates (kompakt)
    BA 01 170913 03

  • Wer macht das Protokoll?
    Die ordnungsgemäße Sitzungsniederschrift
    BA 01 170913 04

  • Klare Rede, starke Wirkung! - Teil 1
    Redesituationen vor großen Gruppen meistern
    BA 01 170924 01

 

Wissen ist Macht - Macht ist Wissen
lautet das Prinzip für eine erfolgreiche Interessenvertretung im Betrieb oder in der Dienststelle. Das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg verfügt über ein breites Angebot an Grundlagen- Aufbau- und Spezialseminaren, die dazu geeignet sind, die Arbeit der Interessenvertretung zu stärken. In folgenden Seminaren sind noch Plätze frei:

(Eine Verlängerung des Aufenthaltes im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg kann auf Anfrage möglich sein. Freie Kapazitäten und Preise erfragen sie bitte unter der Durchwahl 08034/905-0)

 

Aller Anfang ist ... gar nicht so schwer
Betriebsverfassung: Einführung und Überblick (BR 1)

BA 01 170702 01 [ Anmelden ]
02.07.2017 - 07.07.2017
Alexander Röck, Werner Tomek
BA 01 170910 01 [ Anmelden ]
10.09.2017 - 15.09.2017
Walter Lukas, N. N.
BA 01 171022 01 [ Anmelden ]
22.10.2017 - 27.10.2017
Werner Bareth, N. N.

Hinweis: Die Grundqualifizierung sieht vor, dass zunächst dieses Seminar besucht werden sollte.

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Um die Interessen der Arbeitnehmer/-innen konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Aufgaben und Pflichten im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Das passende Werkzeug hierzu ist das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG): Es ist die wichtigste rechtliche Arbeitsgrundlage für den Betriebsrat und bildet die Basis zur Bewältigung der vielen Aufgaben und Möglichkeiten. In diesem Seminar können Sie anhand des praxisnahen Umgangs mit den Gesetzestexten die wesentlichen Rechtsgrundlagen für Ihre Arbeit kennenlernen und zusätzlich Kenntnisse und Fertigkeiten zur praktischen Umsetzung Ihrer Aufgaben und Vorhaben erwerben. Schließlich müssen Sie die relevanten gesetzlichen Bestimmungen nicht nur kennen, sondern auch anwenden können, um die Interessen der Beschäftigten kompetent zu vertreten. So lassen sich bestehende Probleme lösen und Arbeitsbedingungen mitgestalten. Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt des Seminars auf der Vermittlung des Betriebsverfassungsgesetzes und dessen Anwendung in Ihrer alltäglichen Arbeit als Betriebsratsmitglied. So finden Sie sich in Ihrer neuen Aufgabe garantiert schnell zurecht!

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  •  Worauf es ankommt: Aufgaben des Betriebsrats (§ 80 BetrVG)
  • Beschlussfassung und Geschäftsführung des Betriebsrats
  • Die Betriebsratstätigkeit: Die wichtigsten Gesetze und Kommentare
  • Der richtige Umgang mit Gesetzeskommentaren
  • Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
  • Tipps zur Informationsbeschaffung und Informationspolitik
  • Umfang der Beteiligungsrechte und mögliche Wege zu deren Durchsetzung                    

Mensch geht vor!
Betriebsverfassung: Personelle Angelegenheiten (BR 2)

BA 01 171015 01 [ Anmelden ]
15.10.2017 - 20.10.2017
Andrea Breme, N.N.

Hinweis: Vorheriger Besuch des BR-Grundseminars ist erforderlich

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Das strikt praxisorientierte Seminar 'Mensch geht vor!' liefert Ihnen das nötige Grundwissen, um bei personellen Angelegenheiten bestmöglich im Sinne der Belegschaft handeln zu können.

Personelle Angelegenheiten' - was so sachlich-nüchtern klingt, ist die allgemeine Bezeichnung für einen arbeitsrechtlichen Themenbereich, der oft im betrieblichen Alltag für die Beteiligten stark emotionsbeladen ist. Einstellung, Versetzung, Eingruppierung oder Kündigung - es geht um Entscheidungen mit meist nachhaltigem Einfluss auf die Biografie der/des einzelnen Beschäftigten.

In all diesen Fällen ist die betriebliche Interessenvertretung gefordert, denn: Keine Kündigung und keine Einstellung ohne den Betriebsrat, keine Versetzung oder Eingruppierung ohne seine Mitwirkung! Um einen möglichen Schaden von den Beschäftigten des Betriebs abzuwenden, muss jedes Betriebsratsmitglied mit den grundlegenden Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes vertraut sein.
Die Grundlagen dazu werden Ihnen in diesem Seminar kompakt und lebensnah vermittelt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Recht so? Die Rechtsnormen bei personellen Angelegenheiten
  • Einstellung, Versetzung, Eingruppierung
  • Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrats
  • Kündigungen: Die Beteiligungsrechte des Betriebsrats
  • Die außerordentliche Kündigung in besonderen Fällen

Beständig ist allein der Wandel!
Betriebsverfassung: Wirtschaftliche Angelegenheiten (BR 4)

BA 01 170702 02 [ Anmelden ]
02.07.2017 - 07.07.2017       
Walter Lukas, N. N.
BA 01 171015 02 [ Anmelden ]
15.10.2017 - 20.10.2017
Andrea Breme, N.N.

Hinweis: Besuch des BR1-Grundseminars; vorheriger Besuch der BR-Grundseminare 2 und 3 empfohlen

Freistellungsgrundlagen:  § 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Wirtschaftliche Angelegenheiten haben oft mit sich verändernden Rahmenbedingungen zu tun oder bedeuten sogar den radikalen Umbau eines Betriebs oder Unternehmens: Arbeitsprozesse werden grundlegend geändert, Teilbereiche geschlossen, Abteilungen umstrukturiert oder ausgelagert. Häufig sind Arbeitsplätze gefährdet, fast immer verändern sich Arbeitsinhalte und -bedingungen. Zugleich werden neue Qualifikationen zwingend erforderlich.
Diese Veränderungen sind oft schleichend, kaum zu bemerken, aber dennoch tiefgreifend und wirkungsvoll. Manchmal erscheinen sie auch in Form einer aufsehenerregenden Aktion. Im Kern stellen sie immer eine Herausforderung für Betriebsrat und Belegschaft dar.
Im Seminar erfahren Sie anhand konkreter Fallbeispiele, wie Sie als Betriebsrat derartige Prozesse frühzeitig erkennen und somit wirtschaftliche Angelegenheiten erheblich beeinflussen können. Neben der Kenntnis rechtlicher Bestimmungen bekommen Sie auch das nötige Rüstzeug in Fragen der richtigen Strategie, um elementare Forderungen erfolgreich durchzusetzen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  •  Was geht da vor? Frühzeitiges Erkennen betrieblicher Veränderungen
  • Wer weiß was? Informationsrechte des Betriebsrats, Informationspflichten des Arbeitgebers
  • Geht das? Bewertung betrieblicher Veränderungen und ihrer Konsequenzen
  • Nicht ohne uns! Beteiligung des Betriebsrats an betrieblichen Veränderungsprozessen
  • Gemeinsam stark: Zusammenarbeit zwischen Belegschaft und Betriebsrat
  • Was wir wollen: Entwicklung und Durchsetzung von Forderungen

Agieren statt reagieren
Betriebsverfassung: Soziale Angelegenheiten (BR 3)

BA 01 170709 01 [ Anmelden ]
09.07.2017 - 14.07.2017
Stephanie Merz, N. N.
BA 01 171022 02 [ Anmelden ]
22.10.2017 - 27.10.2017
Elfriede Martin, Werner Tomek

Hinweis: Besuch des BR1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Unser Seminar ‚Agieren statt reagieren‘ vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse über die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats und zeigt Ihnen gleichzeitig problembezogen anhand praktischer Beispiele auf, wie der Betriebsrat seine Rechte im Betrieb optimal wahrnehmen und durchsetzen kann.
Der Betriebsrat kann in wichtigen sozialen Angelegenheiten, wie z.B. bei  Regelungen zur Arbeitszeit, zum Urlaubsplan, zum Arbeits- und  Gesundheitsschutz oder zur betrieblichen Lohngestaltung nicht nur reagieren, sondern selbst initiativ werden und zugunsten der Beschäftigten Betriebsvereinbarungen durchsetzen - notfalls sogar erzwingen.
Ihre Kompetenz in Richtung aktiver Mitbestimmung zu schulen, ist das Ziel dieses Seminars. Dem intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden wird dabei ein hoher Stellenwert beigemessen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Agieren statt reagieren: Initiativrechte des Betriebsrats
  • Wer darf was? Mitbestimmungsrechte und die Grenzen der Mitbestimmung
  • Hier sprechen Experten: Der Einsatz von Sachverständigen
  • Die Zielgerade: Abschluss von Betriebsvereinbarungen
  • Die Einigungsstelle: Wissenswertes über Zuständigkeit und Verfahren

BPersVG: Einstieg leicht gemacht
Einführung und Überblick (PR 1)

BA 01 171106 01  [ Anmelden ]
06.11.2017 - 10.11.2017

Friedrich Paschke, N.N.

Hinweis: Die Grundqualifizierung sieht vor, dass zunächst dieses Seminar besucht werden sollte.

Freistellungsgrundlagen: § 46 Abs. 6 BPersVG, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 895,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Gratulation! Sie sind in den Personalrat gewählt worden. Nun stellen sich die Fragen: Was kann und darf ein Personalrat? Was genau sind Ihre Rechte und Pflichten? Dieses Seminar vermittelt Ihnen in Verbindung mit dem Seminar ‚BPersVG: Mitbestimmen - mitgestalten - durchsetzen‘ die erforderlichen Kenntnisse des Bundespersonalvertretungsrechts. Das Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) ist die rechtliche Grundlage für das Handeln der Personalräte. Um seine Ziele effektiv verfolgen und die Interessen der Beschäftigten der Dienststelle wirksam vertreten zu können, muss der Personalrat unbedingt die gesetzlichen Möglichkeiten und Vorschriften kennen und nutzen. Die Teilnahme an diesem Seminar bringt Sie auf den neuesten Stand der Gesetzgebung und vermittelt Ihnen so mehr Sicherheit für Ihren zukünftigen Aufgabenbereich.

 Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wer sind wir? Rolle und Selbstverständnis des Personalrats
  • Wo steht das? Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
  • Was tun wir? Die Aufgaben des Personalrats
  • Die Zusammenarbeit mit der Dienststelle
  • Informationsbeschaffung und Informationspolitik
  • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten

BPersVG: Mitbestimmen - mitgestalten - durchsetzen
Beteiligungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten (PR 2)

BA 01 170717 01 [ Anmelden ]
17.07.2017 - 21.07.2017
Stephan Kuchenbecker, N. N.

Hinweis: Besuch des PR1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 46 Abs. 6 BPersVG
Seminargebühr: 895,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Aufbauend auf  ‚BPersVG: Einstieg leicht gemacht‘ werden Ihnen in diesem Seminar weitere grundlegende Kenntnisse vermittelt, die Personalratsmitglieder benötigen, um die Interessen der Beschäftigten in personellen und sozialen Angelegenheiten wirksam vertreten zu können.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • So geht‘s: Formen und Verfahren der Mitbestimmung und Mitwirkung
  • Nur mit uns! Beteiligungsrechte bei personellen und sozialen Angelegenheiten
  • Interne Hierarchien: Die Stufenvertretung
  • Agieren statt reagieren: Initiativrechte - Einigungsstelle - Verfahrensrecht
  • Schriftlich festhalten: Dienstvereinbarungen zwischen Personalrat und Dienststellenleitung

Einführung in das Arbeitsrecht 1
Begründung des Arbeitsverhältnisses

BA 01 170709 02 [ Anmelden ]
09.07.2017 - 14.07.2017       
Thomas Rosenland, N. N.
BA 01 170910 02 [ Anmelden ]
10.09.2017 - 15.09.2017
Stephanie Merz, N.N.

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Gesetzliche Interessenvertretungen sind in ihrem Arbeitsalltag mit einer Vielzahl juristischer Probleme und Aufgabenstellungen konfrontiert. Die Arbeit in einer gesetzlichen Interessenvertretung erfordert deshalb grundlegende Kenntnisse über die Inhalte der einschlägigen Gesetze und der dazu ergangenen Rechtsprechung sowie über den Umgang damit. Bei der Vielzahl der Gesetze ist es jedoch oft schwer, sich zurechtzufinden und den Überblick zu behalten.
In Teil 1 dieser Seminarreihe wird zunächst das Basiswissen über die Strukturen des vielschichtigen Arbeitsrechtssystems vermittelt, und es werden arbeitsrechtliche Grundbegriffe geklärt. Im Anschluss werden die rechtlichen Probleme, die sich im Zusammenhang mit der Anbahnung, der Begründung sowie dem Bestand eines Arbeitsverhältnisses (Rechte und Pflichten) ergeben können, besprochen.
Darüber hinaus werden die jeweiligen Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung dargestellt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtsquellen des Arbeitsrechts, Geschichte und Aufbau des Arbeitsrechtssystems
  • Wesen und Funktion des Arbeitsrechts, Grundbegriffe, Rechtsquellen
  • Abgrenzung zwischen individuellem und kollektivem Arbeitsrecht
  • Begründung des ArbeitsverhältnissesInhalte des Arbeitsvertrags
  • Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag
  • Weisungsrecht des Arbeitgebers
  • Praxisfälle aus der aktuellen Rechtsprechung

Einführung in das Arbeitsrecht 2
Inhalt des Arbeitsverhältnisses

BA 01 171015 03 [ Anmelden ]
15.10.2017 - 20.10.2017
Thomas Rosenland, N. N.

Hinweis: Besuch des Grundseminars ‚Einführung in das Arbeitsrecht 1‘

Freistellungsgrundlagen:  § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Es existiert eine schon fast unüberschaubare Zahl von Gesetzen, die Mindeststandards für Arbeitsverträge festlegen. Außerdem sind viele arbeitsrechtliche Grundsätze durch die Rechtsprechung entwickelt worden (Richterrecht).
Dieses Seminar gibt insbesondere einen Überblick über die bestehenden Schutzgesetze, über die Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung und die Ansprüche der Beschäftigten aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz. Die Schutznormen für die Beschäftigten und die jeweiligen Rechte aus den Gesetzen werden unter Berücksichtigung und im Zusammenhang mit den Beteiligungsrechten der gesetzlichen Interessenvertretung erläutert.

Behandelt werden u.a. folgende Themen:

  • Mindeststandards, die ein Arbeitsvertrag erfüllen muss (AGB-Kontrolle, Verhältnis zum Tarifvertrag)
  • Vergütung und Gratifikation
  • Überblick über die wichtigsten Schutzgesetze
  • Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung
  • Bezahlte und unbezahlte Freistellungsansprüche im Arbeitsverhältnis

Tarifvertragliche Ansprüche können aufgrund der Vielzahl von Tarifverträgen nur exemplarisch erläutert werden. Dies gilt auch für bestehende betriebliche Regelungen. Schwerpunkte des Seminars bilden die gesetzlichen Grundlagen zum Inhalt des Arbeitsverhältnisses.

Einführung in das Arbeitsrecht 3
Beendigung und Abwicklung des Arbeitsverhältnisses
BA 01 171119 01 [ Anmelden ]
19.11.2017 - 24.11.2017
Jens Ehrlinger, Stephanie Merz

Hinweis: Besuch des Grundseminars ‚Einführung in das Arbeitsrecht 1‘

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Egal auf welche Art ein Arbeitsverhältnis beendet wird: In allen Fällen ist die Interessenvertretung aufgefordert, darauf zu achten, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Zumeist existieren echte Mitbestimmungsrechte bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht. Gegebenenfalls müssen den betroffenen Kolleginnen und Kollegen daher individuelle Reaktionsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Wie das funktionieren kann, wird in diesem Seminar vermittelt. Dazu werden ergänzend Grundzüge des Verfahrens vor dem Arbeitsgericht erarbeitet, die praktisch durch den Besuch eines Verhandlungstags bei einem Arbeitsgericht abgerundet werden.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überblick über die rechtlichen Möglichkeiten der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Aufhebungsvertrag
  • Ordentliche Kündigung
  • Außerordentliche Kündigung
  • Besonderer Kündigungsschutz
  • Befristung von Arbeitsverhältnissen
  • Pflichten des Arbeitgebers bei der Abwicklung des Arbeitsverhältnisses
  • Beteiligung der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Tarifvertragliche Ansprüche können aufgrund der Vielzahl von Tarifverträgen nur exemplarisch erläutert werden. Dies gilt auch für bestehende betriebliche Regelungen. Schwerpunkte des Seminars bilden die gesetzlichen Grundlagen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

TVöD-Aufbau: Eingruppierungsrecht Bund 1
Grundlagen des Eingruppierungsrechts gemäß TVöD-Bund und Tarifvertrag über die Entgeltordnung

BA 01 170724 03 [ Anmelden ]
24.07.2017 - 28.07.2017
Otto Biederer

Hinweis: Besuch des BR1-/PR1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 895,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Die Eingruppierung der Beschäftigten erfolgt nach den Regelungen der §§ 12, 13 TVöD-Bund und der Entgeltordnung. Als Betriebs- bzw. Personalratsmitglied bestimmen Sie bei der Einstellung und Eingruppierung mit. Ihnen obliegt die Aufgabe, Ein- und Höhergruppierungen auf ihre tarifliche Richtigkeit hin zu überprüfen.
Das Seminar ‚Eingruppierungsrecht‘ vermittelt Grundkenntnisse zur Eingruppierung, zu Aufbau und Systematik der einzelnen Teile des Tarifvertrags über die Entgeltordnung des Bundes sowie zum Grundsatz der Tarifautomatik. Die Teilnehmenden gehen mit Tätigkeitsmerkmalen und Arbeitsvorgängen um. Sie verstehen spezielle Eingruppierungsfragen und lernen, ihre Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Erläutert werden Aufbau und Struktur sowie Stufenverläufe der Entgelttabellen im TVöD-Bund. Außerdem werden die in diesem Zusammenhang bestehenden Beteiligungsrechte des Betriebs- bzw. Personalrats erläutert.

Gesunde Arbeit - gesunder Betrieb
Grundlagen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz für gesetzliche Interessenvertretungen
BA 01 171120 02 [ Anmelden ]
20.11.2017 - 24.11.2017
Stephanie Merz, Emmy Sommerer

Hinweis: Besuch des BR1-/PR1-/SBV1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz zählt zu den zentralen Handlungsfeldern der gesetzlichen Interessenvertretung.
In diesem Seminar können Sie Ihre Rolle und Handlungsmöglichkeiten als Mitglied einer gesetzlichen Interessenvertretung herausarbeiten, auch vor dem Hintergrund steigender Belastungen der Beschäftigten. Dazu werden betriebliche Beispiele von „gesunder Arbeit“ dargestellt und Lösungswege für konkrete betriebliche Gesundheitsprobleme mit Ihnen gemeinsam entwickelt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Aufgaben, Rechte und Handlungsmöglichkeiten von Betriebsrat, Personalrat, MAV, SBV, Arbeitsschutzausschuss
  • Arbeit - Gesundheit - Krankheit: Zusammenhänge und Trends
  • Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Das Arbeitsschutzsystem
  • Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG
  • Elemente eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
  • Systematisches Vorgehen und Praxisbeispiele

Was können der Arbeitgeber und ich für meine Gesundheit tun?
Gesundheit fordern und fördern - Impulse zur betrieblichen Gesundheitsförderung

BA 01 170717 03 [ Anmelden ]
17.07.2017 - 21.07.2017
Elfriede Martin

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 1020,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) erzielt bei arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen oft Erfolge, wo der klassische Arbeitsschutz nicht greift, der sich vorwiegend an sicherheitstechnischen Einzelproblemen orientiert.
Sie fragt nicht nur nach krank machenden, sondern auch nach gesund erhaltenden Faktoren im Arbeitsprozess, auch unter dem Aspekt alter(n)sgerechter Arbeit. Außerdem werden mit dem präventiven Ansatz Beschwerde- und Krankheitsschwerpunkte im Betrieb ermittelt und deren Ursachen gezielt bekämpft. Unterstützung leisten Krankenkassen, deren gesetzlicher Auftrag auch Prävention und BGF umfasst.
Das Seminar bietet Ihnen anhand von Praxisbeispielen Anregungen und Argumente für eine Einführung der BGF und gibt Orientierung für erste Schritte der gesetzlichen Interessenvertretung.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wie funktioniert Betriebliche Gesundheitsförderung? Praxisbeispiele für BGF-Maßnahmen und Erfolgsfaktoren
  • Bei welchen Gesundheitsproblemen im Betrieb greift BGF besonders effektiv?
  • Rechtliche Anknüpfungspunkte
  • Nutzen für Beschäftigte und Betrieb; Kosten-Nutzen-Bilanz
  • Akteure und Institutionen der BGF: Wer kann uns (extern) unterstützen?
  • Beteiligung der Beschäftigten, Gesundheitszirkel
  • Überblick: Instrumente der Gesundheitsförderung, z.B. Gefährdungsanalysen
  • Handlungsmöglichkeiten gesetzlicher Interessenvertretungen

Mobile Arbeit und Arbeit im Außendienst
Arbeits- und sozialrechtliche Probleme und Regelungsmöglichkeiten

BA 01 170724 02 [ Anmelden ]
24.07.2017 - 26.07.2017
Heike Rozek

Freistellungsgrundlagen:§ 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 128,40 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 158,87 € inkl. MwSt.

Arbeit im Außendienst ist die klassische Form mobiler Arbeit, die nicht an einen Ort gebunden ist und bei der ein hohes Maß an zeitlicher und räumlicher Flexibilität gefordert wird. Zunehmend wird diese Flexibilität auch von anderen Beschäftigten erwartet, z.B. bei Dienstreisen oder wenn Aufträge bei Kunden bearbeitet werden müssen. Dies ist mit sozialen Kosten und besonderen Belastungen verbunden und erfordert Regelungen.
Es werden häufig spezielle arbeitsrechtliche Probleme berührt. Es geht u.a. um Arbeitszeitgestaltung, Vergütungsgrundsätze und -methoden, Verkehrsmittelnutzung und  Kostenerstattung, krankheitsbedingte Ausfälle und die Gewährung von Urlaub.
Das Seminar hilft, diese Probleme anzugehen und durch aktives Handeln des Betriebsrats - z.B. mithilfe von Betriebsvereinbarungen - zu lösen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Mobile Arbeit und Arbeit im Außendienst: Typisierung, Anforderungen, Probleme
  • Ausgewählte gesetzliche und tarifliche Vorschriften
  • Entgelt (Grundgehalt, Provision, Spesen etc.) und Leistungsbemessung und -bewertung (z.B. Zielvereinbarungen)
  • Arbeitszeit, Reisezeit, Ruhezeit - Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung
  • Arbeits- und Verkehrsmittel(-wahl), Kontrolle von Leistung und Verhalten
  • Kundenzuteilung, Gebietszuweisungen, Gebietsschutz, Versetzungen und Kündigungsgründe
  • Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats, Betriebsvereinbarungen

Werkstatt Psychische Belastungen
Praxisseminar zur Umsetzung

BA 05 170927 02 [ Anmelden ]
27.09.2017 - 29.09.2017
Sabine Heegner

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Im Grundlagenseminar wurden rechtliche Grundlagen und einige Verfahren zur Erhebung psychischer Belastungen vermittelt. Dieses Praxisseminar baut darauf auf und legt den Schwerpunkt auf die Umsetzung im Betrieb.
Oft ist es nach dem Seminar nicht einfach, das Wissen im Betrieb anzubringen und den Arbeitgeber und die betrieblichen Arbeitsschützer zu überzeugen, ihre Arbeit auch wirklich zu tun.
Die vom Arbeitgeber durchgeführte Gefährdungsbeurteilung ist die wirkungsvolle Voraussetzung, Maßnahmen gegen krankmachende Arbeitsbedingungen vereinbaren können.
In dieser Werkstatt bringen die Teilnehmenden ihren Umsetzungsstand ein und bekommen Beratung zum weiteren Vorgehen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Umsetzung der Inhalte aus dem Grundseminar: Was lief gut, was war schwierig?
  • Analyse der Strukturen und Mitwirkungsrechte, die hierbei berührt sind. Welche Netzwerkpartner können helfen?
  • Die Gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie und die GDA-Leitlinien als Hilfe
  • Und nach der Befragung? Verstetigung der Arbeit zum Abbau psychischer Belastungen
  • Die Rolle des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Mobbing, Bossing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
BA 01 170723 04 [ Anmelden ]
23.07.2017 - 28.07.2017
Christa Hasenmaile, Hans-Rudolf Schiesser
BA 01 171119 04 [ Anmelden ]
19.11.2017 - 24.11.2017
Christa Hasenmaile, Hans-Rudolf Schiesser

Freistellungsgrundlagen:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 1020,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Mobbing und Bossing sind häufig missbrauchte Begriffe. Nicht jede Bösartigkeit, Ungerechtigkeit oder psychischer Druck fallen unter diese Bezeichnungen. Ebenso häufig herrscht große Verwirrung darüber, was als sexuelle Belästigung zu gelten hat.
In diesem Seminar werden eindeutige und praktikable Definitionen dieser Begriffe erarbeitet, damit Abgrenzungen gegenüber anderen problematischen Handlungen möglich werden. Dies ist notwendig, um jeweils spezifische und effektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Wir lernen die unterschiedlichen Ursachen und Formen von Mobbing, Bossing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz kennen und erfahren mehr über effektive Maßnahmen zur Prävention und Intervention.
Mobbing- und Bossingprozesse sind ein gruppendynamisches Phänomen, sexuelle Belästigung erfolgt meist durch einzelne Personen. Wir untersuchen jeweils die Motive und Verhaltensstrategien der Täter(-gruppen) bzw. Belästiger/-innen, um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Schutz und Hilfe für die betroffenen Opfer stehen dabei im Zentrum.
Innerbetriebliche Aufklärungsarbeit, Schaffung eines humanen Betriebsklimas und die Aufgaben als Interessenvertretung in Bezug auf die Schutzbedürftigen bilden den Kern des handlungsorientierten Seminarteils.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rahmenbedingungen als Auslöser
  • Möglichkeiten zur Prävention und Aufklärung
  • Gebote und Vorgehensweisen der Interessenvertretung
  • Erstellung effektiver Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen

Betriebliche Aus- und Weiterbildung als Handlungsfeld des Betriebsrates (kompakt)
BA 01 170913 03 [ Anmelden ]
13.09.2017 - 15.09.2017
Elfriede Martin

Hinweis: Besuch des BR1-/JAV1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 65 Abs. 1 i.V.m. § 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 128,40 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 158,87 € inkl. MwSt.

Ziele einer Personalentwicklung sollten sein, den im Betrieb notwendigen Personal- und Fachkräftebestand zu sichern, Fachkräftemangel entgegenzuwirken sowie die fachlichen Kompetenzen der Beschäftigten zu sichern und den aktuellen und künftigen Anforderungen des Unternehmens anzupassen. Die Feststellung des Personal- sowie des Aus- und Weiterbildungsbedarfs kann z.B. durch Altersstruktur- und Qualifizierungsbedarfsanalysen erfolgen. Der geforderte Personalbedarf sowie Qualifikationen und Kompetenzen werden mit den aktuellen verglichen und so der Bedarf an Nachwuchskräften und an Aus- und Weiterbildung ermittelt.
Das Seminar informiert über Methoden und Instrumente der Personalentwicklung sowie die Beteiligungsrechte der Interessenvertretung, auch schon im Rahmen der unterschiedlichen Bedarfsanalysen. Insbesondere die Mitbestimmungsrechte und die Frage, wie Maßnahmen der Personalentwicklung im Sinne der Beschäftigten und einer zukunftsorientierten Personalplanung sowie Stellenbesetzung mitgestaltet werden können, werden eingehend erörtert.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung, Personalentwicklung: Begriffe und Grundlagen
  • Die verschiedenen Ebenen und Maßnahmen der Personalentwicklung
  • Bedarf und Kompetenzprofile ermitteln: Instrumente und Methoden (z.B. Altersstruktur- und Qualifizierungsbedarfsanalyse)
  • Planung, Qualitätssicherung, Kontrolle (Evaluation) der Maßnahmen zur Aus-, Fort- und Weiterbildunguswahlverfahren zur Teilnahme an internen und externen Qualifizierungsmaßnahmen
  • Fort- und Weiterbildung als Teil der Beschäftigungssicherung
  • Aktuelle Qualifizierungsformen (z.B. E-Learning) und Anrechnung als Arbeitszeit
  • Überblick über alternsgerechte und beschäftigtenorientierte Lernmethoden und -formen

Zielvereinbarungen und Mitarbeitergespräche
Ein Führungsinstrument in vielen Betrieben und Dienststellen
BA 01 171127 02 [ Anmelden ]
27.11.2017 - 29.11.2017       
Andrea Breme

Hinweis: Besuch des BR1-/PR1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 128,40 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 158,87 € inkl. MwSt.

Hoch motivierte und engagierte Beschäftigte sind sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Um die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Arbeitnehmer/-innen zu stärken, spielen in vielen Organisationen Mitarbeiter(innen)gepräche und Zielvereinbarungen zunehmend eine zentrale Rolle.
Häufig werden sie als Steuerungsinstrument zur Umsetzung der Arbeitgeberziele und als Mittel zur Einführung neuer Formen der Entlohnung eingesetzt. Zur Vereinbarung der Ziele werden meist Mitarbeiterbeurteilungen und -gespräche genutzt.
Betriebs- und Personalräte, die mit der Einführung von Mitarbeiter(innen)gesprächen und Zielvereinbarungen konfrontiert werden, sollten deshalb wissen, welche Anforderungen zu stellen sind, damit entsprechende Konzepte sozialverträglich geregelt werden können.
In dem Seminar werden Chancen und Risiken vorgestellt, Kriterien für Zielvereinbarungen erarbeitet sowie Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung behandelt. Die Ausgestaltung des § 18 TVöD ist nicht Inhalt des Seminars.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Die Kriterien von Zielvereinbarungen
  • Zielvereinbarungen mit/ohne Bezug zum Entgelt
  • Datenermittlung bei Zielvereinbarungen
  • Regelung von Zielvereinbarungen und Mitarbeiter(innen)gesprächen
  • Tarifvertragliche und betriebsverfassungs-/ personalvertretungsrechtliche Handlungsmöglichkeiten
  • Rechte der einzelnen Beschäftigten

Wirtschaftsausschuss 2
Aufbauseminar: Jahresabschlussanalyse leicht gemacht

BA 01 171120 03 [ Anmelden ]
20.11.2017 - 24.11.2017
Michael Theil

Hinweis: Besuch des BR1-Grundseminars sowie des Seminars ‚Wirtschaftsausschuss 1‘

Freistellungsgrundlagen:  § 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 1050,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.  
   

Der Jahresabschluss gilt als undurchschaubares Zahlenwerk, ist jedoch für Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss eine zentrale Informationsquelle für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. In diesem Seminar wird er Ihnen auf leicht verständliche Art und Weise erklärt und gut nachvollziehbar erläutert. Dabei werden seine Bestandteile Schritt für Schritt unter Verwendung eines Analyseschemas bearbeitet und die gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) erklärt. Systematisch können Sie sich die einzelnen Positionen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), erarbeiten und dabei den Stellenwert und die Bedeutung des Anhangs und des Lageberichts im Jahresabschluss klären. Im Seminar werden Ihnen ausgewählte Kennzahlen dargestellt und praktische Hinweise für die Erstellung eines Kennzahlensystems gegeben.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtsform sowie Prüf- und Veröffentlichungspflichten von Unternehmen
  • Rechtliche Grundlagen und Bestandteile des Jahresabschlusses
  • Erläuterung der Strukturen und Inhalte der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
  • Exemplarische Jahresabschlussanalyse eines Musterbetriebs
  • Grenzen der Aussagekraft des Jahresabschlusses und Rolle des Wirtschaftsprüferberichts
  • Kennzahlensystem zur Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung

Wer macht das Protokoll?
Die ordnungsgemäße Sitzungsniederschrift

BA 01 170913 04 [ Anmelden ]
13.09.2017 - 15.09.2017
N. N.

Hinweis: Besuch des BR1-/PR1-/JAV1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
Seminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 128,40 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 158,87 € inkl. MwSt.

Die Sitzungsniederschrift dokumentiert die Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung und deren Beschlüsse. Sie ist Arbeitsgrundlage für die Aktivitäten des Gremiums. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen dient sie als Nachweis für eine ordnungsgemäße Geschäftsführung und Beschlussfassung.
Im Seminar werden die rechtlichen Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Sitzungsprotokoll behandelt. Die theoretischen Inhalte werden von praktischen Übungen begleitet; viele Tipps zur Aufnahme und Gestaltung eines Protokolls geben konkrete Hilfestellung.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Ziel und Zweck eines Protokolls
  • Rechtsvorschriften und Mindestanforderungen
  • Protokollarten und deren Ausgestaltung
  • Übungen zum Erkennen der wesentlichen Sitzungsinhalte
  • Praktische Erstellung von Protokollen

Klare Rede, starke Wirkung! - Teil 1
Redesituationen vor großen Gruppen meistern

BA 01 170924 01 [ Anmelden ]
24.09.2017 - 29.09.2017

Norbert Großhauser-Fernau

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Die Arbeit als Mitglied einer gesetzlichen Interessenvertretung erfordert mehr als einen professionellen Umgang mit Gesetzestexten. Auch an die Art und Weise Ihres Auftretens und an Ihr rhetorisches Geschick werden hohe Ansprüche gestellt, z.B. beim Auftritt auf der Betriebs-/Personalversammlung, bei der Gestaltung kurzer Redebeiträge oder längerer Überzeugungsreden und bei Gesprächen mit dem Arbeitgeber. Neben den Inhalten und dem Aufbau entscheiden der Redestil, die Körpersprache und die innere Haltung über die Wirkung von Redebeiträgen. Dieses Seminar vermittelt Ihnen praxisnah und mit Spaß die Grundlagen erfolgreicher Rhetorik, angefangen bei der Überwindung von Lampenfieber und Sprachhemmungen, dem bestmöglichen Aufbau einer Rede, der angemessenen und persönlich stimmigen Körperhaltung, dem richtigen Stimmeinsatz bis hin zum souveränen Umgang mit möglichen Störungen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wie formuliere ich zündend, überzeugend und verständlich?
  • Wie gehe ich produktiv mit meiner Redeangst um?
  • Wie setze ich Sprache und Körpersprache zielgerichtet ein?
  • Wie gehe ich mit Störungen um?

Klare Rede, starke Wirkung! - Teil 2
Besondere rhetorische Herausforderungen

BA 01 170903 03 [ Anmelden ]
03.09.2017 - 08.09.2017
Hans-Rudolf Schiesser

Hinweis: Besuch des Seminars ‚Klare Rede, starke Wirkung - Teil 1‘

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Rhetorisches Geschick und Feingefühl sind für die freie Rede ebenso wichtig wie bei der Gremienarbeit, in Sitzungen und am Arbeitsplatz. Alle von uns ausgehenden (nicht-)verbalen Signale beeinflussen nachhaltig die Kommunikation mit unseren Mitmenschen.
Besondere Situationen, wie z.B. die politische Rede im Freien oder die Überzeugungsrede vor „anders denkendem“ Publikum werden in diesem Seminar genauer unter die Lupe genommen und gezielt vorbereitet. Die innere Haltung zu mir selbst, meinem Gegenüber und zum Inhalt meiner Rede kann den Erfolg entscheidend beeinflussen.
In freundlicher und unterstützender Atmosphäre können Sie hier Ihre seit dem Grundseminar gemachten Redeerfahrungen reflektieren und Ihre Redekompetenz weiterentwickeln.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Differenzierung von Redeanlässen - dem Anlass gemäße Beiträge vorbereiten
  • Präsenz vor Publikum - Tipps und Tricks ausprobieren. Feedback und Ideen zur Schärfung des persönlichen Redeprofils
  • Mit (unangenehmen) Reaktionen aus dem Publikum umgehen - Wege finden, gelassen und humorvoll zu bleiben
  • Lebendige Dramaturgie und unterstützende Visualisierung von längeren Redebeiträgen

 

Themen und Köpfe der Bildungsarbeit

Digitalisierung‚Industrie 4.0‘ und damit auch ‚Mitbestimmung 4.0‘

sind keine abstrakten Begriffe mehr. Gewerkschaften wie ver.di befassen sich längst schon mit neuen Modellen der Mitbestimmung. Ein Gespräch mit Karl-Heinz Brandl, Bereichsleiter Innovation und Gute Arbeit in der ver.di Bundesverwaltung.

Was steckt hinter dem Begriff „Mitbestimmung 4.0“ – nur eine Worthülse?

Der Zusatz „4 punkt 0“ steht in unserer Welt heute als Synonym für eine grundlegende Transformation der Arbeitswelt – im Wesentlichen ausgelöst durch die Digitalisierung. Das bedeutet in diesem konkreten Fall, dass auch Form und Inhalt von betrieblicher Mitbestimmung neu gedacht werden und an das Zeitalter der Digitalisierung angepasst werden müssen. Dabei kristallisieren sich zwei Hauptthemenfelder heraus:
1. Das Phänomen der Online-Plattformen. Die Organisation der Arbeit läuft in weiten Teilen und global gesehen über solche Plattformen. Selbstständige werden damit in betriebliche Strukturen eingebunden, der klassische Begriff und die Vorstellung von Arbeitnehmern lösen sich auf. Für Betriebs- und Personalräte heißt das, dass die Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung plötzlich ganz andere werden, weil nun externe Mitarbeiter/-innen in betriebliche Abläufe eingebunden werden. Man muss also die Bedeutung des Arbeitnehmerbegriffs im Betriebsverfassungsgesetz erweitern – etwa auf diejenigen, die über Werkverträge oder als Leiharbeiter im Unternehmen tätig sind.
2. Der Betriebsbegriff an sich. Das Betriebsverfassungsgesetz in seiner Fassung von 1972 orientiert sich noch an Industriestandorten, an Betrieben, wo Menschen tatsächlich zusammenkommen, um zu arbeiten. Heute haben wir es mit internationalen Konzernstrukturen zu tun – oder gar mit rein virtuell existierenden Unternehmensformen. Der Betriebsbegriff muss ebenso neu definiert werden, um die Realität abbilden zu können.

‚Mitbestimmung 4.0‘ ist also kein technisches Phänomen?

Nicht nur. Technische Fragen spielen durchaus eine Rolle. Eine wesentliche Forderung, die im „Weißbuch des Bundesarbeitsministeriums zu Arbeit 4.0“ zum größten Teil übernommen wurde, ist die Hinzuziehung von externen Sachverständigen, ohne vorher die Genehmigung des Arbeitgebers einholen zu müssen. Ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung von neuen Techniken und Technologien für die Interessensvertretungen.

Wer sind im Prozess von ‚Mitbestimmung 4.0‘ die betroffenen Akteure?

Es wird alle Kolleginnen und Kollegen betreffen. Erst kürzlich ist unsere aktuelle Studie „Digitalisierung und Arbeitsqualität“ erschienen, wonach über 80 Prozent der Beschäftigten angeben, dass die Digitalisierung ganz unmittelbar in ihrem Arbeitsbereich angekommen ist. Beispiel E-Akte in Verwaltung, Algorithmen im Versicherungs- und Bankenbereich, neue agile Methoden in der IT-Branche und Robotertechnologie in der Logistik. Die ganze Bandbreite der Digitalisierung kommt in den Betrieben an. Das erfordert ein neues Mitbestimmungsgesetz, das die neuen Gegebenheiten erfasst.

An welchen konkreten Fragen arbeitet man gerade?

Neue Technologien wirbeln im Moment ganze Geschäftsprozesse durcheinander. Beispiel Gebäudemanagement oder Finanzverwaltung. Dort wird KI (künstliche Intelligenz)- Software eingesetzt, die selbstlernend ist. Man kann heute noch nicht abschätzen, welche Folgen das haben wird, wie weit der Prozess des Selbstlernens dieser Software geht und wie viele Arbeitsplätze damit wegfallen. Man muss aber schon heute Szenarien entwickeln, die diesen Prozess auffangen können.
Oder Tracking im Zustellbereich. Die Kunden wollen heute zu jeder Zeit wissen, wo ihre Brief- oder Paketsendung gerade ist. Das bedeutet aber auch, dass immer ablesbar ist, wo der entsprechende Kollege/die Kollegin ist. Hier müssen wir die Interessen der Kunden und die Persönlichkeitsrechte unserer Kolleginnen und Kollegen zusammenbringen. Es gibt schon erste gute Lösungen und Kompromisse, aber es liegen noch viele Herausforderungen vor uns.

Wie sind in diesem Prozess die Kräfte und Interessen verteilt?

Die Interessenlage bei ‚Mitbestimmung 4.0‘ ist durchaus differenziert. In manchen Fragen sitzen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im gleichen Boot und man sucht gemeinsam nach Lösungen. Manchmal geht es aber auch um knallharte Profitinteressen der Unternehmer. Was ich merke, ist, dass dort, wo Vertrauen herrscht und man konstruktiv zusammenarbeitet, man im Sinne der Beschäftigten auch erfolgreich ist.

Welchen Raum nimmt dieses Thema in den Gewerkschaften ein?

Das Thema ist in seiner vollen Breite in den Gewerkschaften angekommen; gerade in ver.di. Bereits 2014 hatte der ver.di Bundesvorstand eine Erklärung und eine gewerkschaftliche Position zu „Guter Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung“ abgegeben. Beim Bundeskongress wurde dann detailliert darüber gesprochen und beschlossen. Es gibt eine Agenda und ein Setting zum Thema ‚Mitbestimmung 4.0‘, die auch die Qualifizierung der Mitarbeiter/-innen einschließt.
ver.di veranstaltet Digitalisierungskongresse – der letzte zum Schwerpunktthema Mitbestimmung 4.0, betreibt Lobbyarbeit z.B. beim Weißbuch Arbeit 4.0 des Bundesarbeitsministeriums. Erst vor Kurzem hat mein Bereich Innovation und Gute Arbeit eine Zukunftswerkstatt mit ca. 80 Betriebs- und Personalräten durchgeführt. Solche Treffen sind wichtig für die Vernetzung und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Manche Betriebe und Dienststellen sind in Sachen Digitalisierung schon weiter – und können anderen ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben.

Wie verhält sich die Bundesregierung zu diesem Thema?

Die Bundesregierung ist da durchaus different. Das Weißbuch des Bundesarbeitsministeriums enthält durchaus gute Vorschläge im Sinne der Arbeitnehmer/-innen, zeigt Leitplanken für die Beschäftigten auf. Andererseits unterstützt sie aber auch Bestrebungen der Unternehmen, Schutzrechte zu deregulieren.

„Industrie 4.0“ zeichnet sich u. a. auch durch eine internationale Vernetzung aus. Wie ist das beim Stichwort „Mitbestimmung 4.0“?

Eine wichtige Forderung der Gewerkschaftsseite im Konzept ‚Mitbestimmung 4.0‘ ist, dass die Rolle der europäischen Betriebsräte gestärkt wird. Bislang gibt es nur ein Anhörungsrecht. Unabhängig davon arbeitet ver.di in der UNI, dem internationalen Zusammenschluss der Dienstleistungsgewerkschaften, an Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in internationalen Unternehmen und Konzernen.

Welche Rolle kommt in diesem Prozess der gewerkschaftlichen Bildung zu?

Die ver.di Bildungszentren bilden derzeit thematische Kompetenzzentren, in denen Multiplikator/-innen zu verschiedenen Spezialthemen – eben auch zur Digitalisierung (Mitbestimmung 4.0) – ausgebildet werden. Dabei wird sich auch die Rolle der Interessenvertretung verändern. Betriebs- und Personalräte werden künftig viel mehr Moderator, Coach und Prozessbegleiter auf dem Weg der Digitalisierung sein. Dazu braucht es umfangreiche Qualifizierungsarbeit, die die gewerkschaftliche Bildung leistet.

Deine Prognose: Wo werden wir in fünf oder zehn Jahren stehen und müssen wir Angst vor dieser künftigen Arbeitswelt haben?

Man muss keine Angst haben, sondern die Chancen erkennen, die sich den Beschäftigten bieten. Es ist zwar noch nicht wirklich klar, wo wir in zehn Jahren stehen werden. Aber ich bin davon überzeugt, dass – wenn wir uns als Gewerkschaften rechtzeitig und konsequent in diesen Prozesse einbringen – wir für die Beschäftigten vorteilhafte Lösungen finden werden.
Damit einher wird eine Demokratisierung von Arbeit in den Betrieben gehen, weil auch Hierarchien obsolet werden. Ziel muss sein, „Gute digitale Arbeit“ zu schaffen.
Gewerkschaftliche Bildungsarbeit kommt dabei noch eine weitere Funktion zu: Sie muss den Beschäftigten die Angst vor der Zukunft nehmen. Der Prozess der Digitalisierung ist nicht aufzuhalten oder umkehrbar. Es werden zwar Arbeitsplätze wegfalle – dafür werden neue entstehen, die mit Sicherheit spannend und herausfordern sind. Und hier kommt ein weiteres Mal Bildung ins Spiel. Lebenslanges Lernen wird künftig noch viel konsequenter zu praktizieren sein, als wir es bislang kannten. Den Gewerkschaften kommen also wichtige Aufgaben bei der Ausrichtung und Gestaltung dieses Prozesses zu – nicht nur im Teilaspekt von ‚Mitbestimmung 4.0‘.

Interview: Marko Junghänel

 

Darum bin ich in der Bildungsarbeit aktiv

Sabine HeegnerSabine Heegner … Enttäuschungen und fehlende Wertschätzung in ihrer früheren Arbeit motivierten sie u.a. dazu, anderen zu zeigen, wie es besser geht.

Wie bist du zum Teamen gekommen?

Ich mache seit 1985 Bildungsarbeit – habe seither auch immer im Bereich Beratung gearbeitet. Eigentlich hatte ich eine ganz andere Ausbildung. Ich bin Technische Zeichnerin. Allerdings hatte ich bei meinem damaligen Arbeitgeber IBM schlechte Erfahrungen gemacht. Meine Fähigkeiten und Kompetenzen und die der Kolleg/-innen wurden einfach nicht geschätzt und anerkannt.
Zudem waren die Arbeitsbedingungen im Unternehmen schlecht: Nachtarbeit, Räume mit künstlichem Gelblicht oder Tätigkeiten im Reinstraum. Nach fünf Jahren habe ich entschieden, dass ich so nicht arbeiten wollte, auch nicht für ein gutes Einkommen. Also alles auf Anfang: Abitur nachholen, Studium und schließlich Tätigkeit in der DGB-Technologieberatungsstelle in Hannover. Meine Arbeit dort war die Beratung von Betriebsräten. So entstand der Beratungsschwerpunkt der betrieblichen Mitbestimmung.
In der Folgezeit verlagerte sich meine inhaltliche Arbeit – weg von der Technologieberatung hin zu den Themen Ergonomie, Arbeit und Gesundheit, denen ich bis heute treu geblieben bin. Ich befasse mich sowohl mit technischem Arbeitsschutz als auch mit den Aspekten von psychischer Belastung und Präventionsarbeit. Zudem biete ich Mediation und Supervision an.

Dein Thema in der Bildungsarbeit hat also unmittelbar mit deinen beruflichen Erfahrungen zu tun?

Das kann man so sagen. Ich fand es höchst unbefriedigend, dass ich mich im Betrieb nicht durchsetzen konnte, meine Stimme nicht gehört wurde. Da ging es ganz klar um Macht. Diese Erfahrung kann ich unmittelbar in meine Beratung bzw. in Seminarangebote einbringen.

Diese Art von Unzufriedenheit kann auch Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben?

Ich biete deshalb in Brannenburg zwei Seminarteile zu diesem Thema an. Wichtig ist vor allem der Werkstatt-Teil. Zunächst vermittle ich theoretische Grundlagen – danach soll der Transfer auf die eigene Situation im Betrieb gelingen. Es geht dabei zumeist um Mitbestimmungsrechte, also Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber und auch darum, wie sich das Gremium dazu verhält. Die Teilnehmenden lernen, wie und was sie sagen müssen, um gehört zu werden.

Gibt es so etwas wie Versagens-Erfahrungen bei den Teilnehmenden?

Das ist nicht primär. Wir versuchen zunächst sachlich zu klären, worüber wir eigentlich sprechen und loten betriebliche Spielräume aus. In diesem Kontext befassen wir uns mit individuellen Belastungen oder der Erschöpfung der Teilnehmenden. In psychische Belastungs-, Burnout- oder Suchtseminaren sind immer Betroffene dabei.
Als Teamerin kommt es dann darauf an, authentisch zu sein, mich selbst offen zu zeigen. Ich gehe gewissermaßen in Vorleistung, damit mir die Teilnehmenden folgen können und über ihre eigenen Erfahrungen berichten. Und meine Beratung geht dann um Handlungsfähigkeit und Lösungsorientierung: im Betrieb und im eigenen Leben.
Ich arbeite dazu auch gern mit Modellen – etwa dem des „Hauses der Arbeitsfähigkeit“. Das besteht aus vier Etagen, die von der individuellen Gesundheit über Qualifikationen/Kompetenzen und Werte (gelebt in Arbeitsorganisation und Führung) bis zur Arbeitsplatzgestaltung reichen. Da sind auf jedem Stockwerk Handlungsmöglichkeiten. Teamer sollten immer methodisch vielseitig sein, um die Teilnehmenden mitzureißen.

Welche Persönlichkeit muss ein Teamender grundsätzlich sein?

Wichtig ist, dass man eine Botschaft hat, ein Thema, für das man brennt. Sonst spüren die Teilnehmenden schnell, dass dieses Thema nicht genug Relevanz für den Teamenden hat. Der zweite Punkt: Man muss sich Gedanken machen oder nachfragen, was die Leute im Seminar erwarten, warum genau sie gekommen sind. Und schließlich sollte man wissen, wie Wissen entsteht – wie man also Inhalte so vermitteln kann, dass sie haften bleiben. Hier hilft die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis und  die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs mit anderen im Seminar – am besten über die Grenzen einzelner Branchen hinweg.

Spielt die Haltung eines Teamenden eine Rolle?

Das ist in der Tat wichtig. Ich gebe den Teilnehmenden immer zu verstehen, dass ich große Lust habe, Ihnen das Wissen weiterzugeben, das sie brauchen. Ich weiß Methodisches über Psychische Belastungen und die Teilnehmenden wissen was über ihre konkrete Situation. Das ist immer ein gemeinsamer Lernprozess. Es geht ja schließlich darum, Veränderungen herbeizuführen. Ich mag Seminare für Interessenvertretungen, weil das im besten Sinn Erwachsenenbildung ist. Übrigens – keine Teamer/-in wird allein gelassen. Im Teamenden-Arbeitskreis hilft man sich auch gegenseitig, wenn man selbst noch nicht so viele Erfahrungen hat.

Was nimmst du aus den Seminaren mit?

Ich selbst lerne viel in diesen Seminaren, lerne, wie der Zustand der Welt ist, lerne immer wieder, wie ich meine Seminare noch besser und verständlicher gestalten kann. Und ich bekomme neue Argumente aus der Praxis der Kolleginnen und Kollegen, die oft – wie ich damals – ausgebremst werden.

Was motiviert dich bis heute zu dieser Tätigkeit?

Ich finde, es ist ein Geschenk, dass ich mit Menschen arbeiten kann, denen ich etwas geben kann. Sie kommen ins Seminar, weil sie Beratung suchen; ich habe die Inhalte und die Methoden dazu -  und Lust auf Menschen. Diese Interessen zusammenzubringen, ist großartig. Und das Schöne daran: Jedes Seminar ist anders – es bleibt also spannend.

Interview: Marko Junghänel

 

Tipps und Termine

Kurz & Gut
Veranstaltungen rund um das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

Verdissimo!
Entspannen – entschleunigen und erholen im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

Da unser Haus in einer landschaftlich und kulturell sehr reizvollen Umgebung liegt, erreichen uns regelmäßig Anfragen zu Pauschalaufenthalten. Diesem Anliegen wollen wir künftig folgen, um unseren Gästen abseits der touristischen Pfade einen Erholungsaufenthalt der besonderen Art zu ermöglichen. Wir möchten bewusst Anregungen bieten, die als Kontrastprogramm zur Hektik des Alltags dienen sollen. Je nach Jahreszeit bieten wir verschiedene Wohlfühl-Pakete an.
Wir haben aufgrund der steigenden Nachfrage für Urlaub und Erholung ein paar Wochen für Urlaubsgäste reserviert, die sich aufgrund der Jahreszeit besonders für einen Erholungsaufenthalt anbieten. Zusätzlich gibt es für diese Zeiträume vor Ort passend zur Jahreszeit noch Tipps für Besuche bei traditionellen Handwerksbetrieben, Imkern, Obstbauern, Käsereien, Destillerien, Märkten, regionalen Festlichkeiten und Konzerten.

Telefonische Anfragen beantworten unsere Kolleginnen an der Rezeption unter: 0 80 34 / 905-0.

Musikfilmtage Oberaudorf
Das Programm der 10. Musikfilmtage in Oberaudorf steht

Freuen Sie sich auf spannende Kinotage vom 5. bis 9. Juli 2017. Ab sofort können Sie Ihre Eintrittskarten entweder direkt bei der Touristinfo in Oberaudorf im Vorverkauf erwerben, oder hier über die Homepage Ihre gewünschten Tickets reservieren.
Informationen und Tickets: www.musikfilmtage-oberaudorf.de/programm.html

3. Opernfestspiele Schloss Amerang
Die Renaissance der schönen Künste vom 1.7. bis 12.8.

Die hervorragende Akustik, herrliche Sängerstimmen, ein 12 Meter hohes Bühnenbild und klassische Inszenierungen, die Oper hautnah erfahrbar machen – das ist das Erfolgsgeheimnis der vier Opernpremieren, die bereits 2015 das Publikum zu tosendem Applaus hingerissen haben. „Gänsehautfeeling“ garantieren die Aufführungen des Oper im Berg-Festivals Salzburg in Gemeinschaftsproduktion mit dem Förder- und Kulturverein Schloss Amerang. Höhepunkt wird 2017 – neben zwei Opern-Premieren und zwei Wiederaufnahmen, ein Galaabend und der Gesangswettbewerb „GRANDI VOCI Schloss Amerang" sein.
Veranstaltungsort: Schloss Amerang, Schloßplatz 1, 83123 Amerang

Tiroler Festspiele Erl Sommer
6. Juli bis 30. Juli 2017: Wie Gustav Kuhn und folglich die Tiroler Festspiele Erl nach Erl kamen …

Alles begann mit den Überlegungen des österreichischen Dirigenten und Regisseurs Gustav Kuhn, dem heutigen künstlerischen Leiter der Tiroler Festspiele in Erl, in den 1970er Jahren einen Ort zu finden, an dem er möglichst zentral in Europa leben und von dort seine Weltkarriere bequem planen und gestalten könne. Und so schaute er sich um, setzte an unterschiedlichen Orten, die die nötige Lebensqualität und das passende Umfeld für ein potenzielles Zuhause zu bergen vermochten.
Nach unzähligen anderen Orten fiel Kuhns Aufmerksamkeit auf eine winzige Gemeinde unweit seiner Heimatstadt Salzburg direkt an der österreichisch-deutschen Grenze, die auf den zweiten Blick alles zu bieten hatte, was gefordert war – und darüber hinaus noch viel mehr: Erl. Ein überschaubares Dorf in Österreich, aber direkt an der Grenze zu Deutschland.
Das weitere Hantieren mit dem Zirkel zeigte noch weit vor der eigentlichen Idee eigener Festspiele in der neuen Wahlheimat, dass Erl in gewissem Sinne der Mittelpunkt eines europäischen Kulturraumes ist: Zürich, Verona, Stuttgart und Nürnberg beispielsweise liegen alle auf dem mit dem Zirkel gezogenen 250km-Radius, Frankfurt, Dresden, Florenz und Lausanne sind nicht weiter als 500 km von Erl entfernt – eine Betrachtung, der durch die positiven Veränderungen im direkten Umfeld Erls und den Entwicklungen im internationalen Verkehr in den vergangenen Jahrzehnten sogar noch viel größere Bedeutung zukommt.
Informationen und Tickets: www.tiroler-festspiele.at/

Veranstaltungen in München

Zum Beispiel ... rockt Robbie Williams am 22.7.2017 im Münchner Olympiastadion
Viele andere Konzerte und Veranstaltungen finden sich aktuell hier: www.muenchen.de/veranstaltungen/events/juli.html

Wanderausstellung „Junge Kunst“
… junge Künstler stellen aus.

Kombiniert mit der Ausstellung „Kinder von Dali bis Picasso“ – vom 28. Juni bis 14. Juli 2017, Mo-Fr 8 - 12 Uhr und Mi von 16 - 18 Uhr geöffnet
Veranstaltungsort: Eingangsbereich Rathaus, Kufsteiner Straße 6, 83080 Oberaudorf

Waldfest der Tegernseer Vereine

Die Tegernseer Vereine laden wieder ein zum traditionellen Waldfest vor dem Schloss Tegernsee. Tegernseer Bier, Steckerlfisch, Hendl und weitere Delikatessen, Musik von der Blaskapelle Tegernsee, Losbude, Schießbude, Hau den Lukas - und alles das im Schmetterlingsgarten - lassen einen Aufenthalt zum Genuss werden.
Veranstaltungsort: Schmetterlingsgarten, Schlossplatz, 83684 Tegernsee
Informationen: www.tegernsee.com/veranstaltungen/waldfeste-am-tegernsee.html

PHARAO

Vom 24. März bis 03. Dezember 2017 dreht sich im AUSSTELLUNGSZENTRUM LOKSCHUPPEN in Rosenheim alles um die legendären Pharaonen und ihr Reich, das Alte Ägypten. Die Ausstellung eröffnet einen neuen, szenografischen Blick auf das Leben zu jener Zeit. Über 300 originale, bis zu 4.500 Jahre alte Artefakte ermöglichen jedem Besucher ein Bild der ältesten Hochkultur der Welt.
Lüften Sie die Geheimnisse. Erleben Sie die Faszination. Entdecken und verstehen Sie die mächtige Welt der Pharaonen. MO-FR von 10:00 bis 18:00 Uhr und SA, SO und FEI von 09:00 bis 18:00 Uhr.
Informationen: www.lokschuppen.de

Neues bei ver.di Bildung & Beratung
Neuerscheinungen auf wwww.verdi-bub.de

Aktuelle Rechtsprechung
Nachzulesen unter
https://www.verdi-bub.de/service/urteile/aktuelles/

 

Buchungsverfahren und Serviceleistungen

Das Bildungszentrum Haus Brannenburg dient neben seiner Funktion als zentrale Bildungsstätte von ver.di mit eigenem Programm-Angebot auch als Beleghaus für ver.di interne und externe Veranstaltungen. Wir sind auf Seminare ebenso eingerichtet wie für Klausur-Sitzungen, Tagungen, Workshops und Ähnliches.

Da sich die Belegungssituation stetig ändern kann, richten Sie Ihre Anfragen bitte immer direkt an biz.brannenburg@verdi.de. Telefonische Auskunft erteilen: Margit Bergmaier, Elvira Flocke und Irmgard Mehringer, Tel. 0 80 34 / 905-110 / -111 / -112, per Fax sind wir unter 0 80 34 / 905-100 erreichbar.

Auf Wunsch organisieren wir auch komplette Seminare „a la carte“ von der Planung bis zur Abrechnung, vermitteln Kontakt zu Referenten, kümmern uns um Seminarmaterialien oder machen Vorschläge für Freizeitaktivitäten außerhalb der eigentlichen Veranstaltung.

Für nähere Auskünfte bezüglich Seminarorganisation steht ihnen das pädagogische Team zur Verfügung:
marion.fendt@verdi.de
britta.klinkforth@verdi.de


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