Use-Letter
ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

 

Nr. 4/2013 vom 02.04.2013

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

was München schon am 9. März 1933 erleben musste, wurde spätestens am 2. Mai 1933 zur bitteren Realität in ganz Deutschland: SA-Truppen stürmten die Gewerkschaftshäuser, prügelten, raubten, brandschatzten und inhaftierten unzählige Gewerkschaftsmitglieder und deren Sympathisant/innen. Viele bezahlten bereits weit vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges für ihre aufrechte Haltung für Demokratie und Arbeitnehmer/innenrechte mit ihrem Leben.

In diesen Tagen jährt sich die faktische Zerschlagung der damaligen Arbeiterbewegung unter der Führung des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) zum 80. Mal; das Verbot von SPD und KPD, die Bücherverbrennungen, der Boykott jüdischer Geschäfte und die Einrichtung eines der ersten Konzentrationslager in Dachau sind weitere zentrale Gedenkdaten, die 2013 bevorstehen.

Dass all das viel mehr als bloße Historie ist und konkrete Bezüge bis in die heutige Zeit aufweist, erklärt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, in unserem Interview. Die Rolle und das Verhalten der Gewerkschaften damals mögen aus heutiger Sicht unverständlich erscheinen. Ein Grund dafür ist sicherlich die politische Zersplitterung Deutschlands im Zuge der Weimarer Republik. Umso wichtiger ist neben dem Gedenken das aktive Handeln - in Betrieben und Dienststellen ebenso wie im privaten Umfeld. Die braune Gefahr ist nicht gebannt. Auch darüber haben wir mit Matthias Jena gesprochen.

In diesen Tagen starten in vielen Betrieben langsam die Vorbereitungen auf die Betriebsratswahlen 2014. Auch wenn bis zum Beginn des Wahlzeitraums noch ein Jahr vergehen wird – es lohnt sich schon jetzt, strategische Überlegungen dazu anzustellen. In diesem Zusammenhang bieten wir erstmals ein Seminar an, das sich mit dem Wissenstransfer im Betriebsrat beschäftigt. Denn wir sollten „Das Rad nicht neu erfinden!

Im Zeitraum von 26. April bis 12. Mai steht unser nächster Erholungszeitraum an und wir laden herzlich dazu ein, ein paar Tage „Urlaub mit Tarifbindung“ zu machen. Anfragen bitte unter bst.brannenburg@verdi.de

Herzlich willkommen im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg und
frühlingshafte Grüße!

Marion Fendt
Leiterin

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ver.di Bildungszentrum
Haus Brannenburg

Schrofenstr. 32
83098 Brannenburg

www.haus-brannenburg.de

 

verantwortlich:
Marion Fendt (V.i.S.d.P.)
Fon: 08034/905-140
marion.fendt@verdi.de

Redaktion:
Marko Junghänel
Fon: 089/74 38 96 -57
Fax: 089/74 38 96 -52
info@marko-junghaenel.de

 
Aktuelles vom 02. April 2013
Aufzählung Seminare/Veranstaltungen - unsere Empfehlungen
Aufzählung Seminare
Aufzählung Themen der Bildungsarbeit
Aufzählung Tipps/Termine
Aufzählung Buchungsverfahren und Serviceleistungen

 

Seminare/Veranstaltungen

(Die durchführenden ReferentInnen sind nach dem Seminartitel angegeben)

Unsere Empfehlungen:

Bildungsempfehlungen für jedes Betriebsratsmitglied:

Kenntnisse des Betriebsverfassungsgesetzes als gesetzliche Grundlage für die Tätigkeit des Betriebsrats sind Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Betriebsratsarbeit aller Betriebsratsmitglieder, denn schließlich verhandelt der Betriebsrat mit dem Arbeitgeber auf Augenhöhe.

Für den Erwerb von grundlegenden Kenntnissen wird eine Grundqualifizierung angeboten, die aus vier Seminarwochen besteht.

Um das Prinzip der Augenhöhe zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber herzustellen, empfehlen wir jedem Betriebsratsmitglied die Teilnahme an allen 4 Seminaren der Betriebsräte-Grundqualifizierung möglichst innerhalb von 1½ Jahren.

Die Konzeption der Grundqualifizierung sieht vor, das grundsätzlich zunächst das Seminar
Aller Anfang ist … gar nicht so schwer – Betriebsräte Grundqualifizierung, Einführung und Überblick
besucht wird.

Die Seminare:
Mensch geht vor! – Betriebsräte Grundqualifizierung, Personelle Angelegenheiten
und
Agieren statt reagieren - Betriebsräte Grundqualifizierung, soziale Angelegenheiten
können in beliebiger Reihenfolge besucht werden.

Das Seminar
Beständig ist allein der Wandel  - Betriebsräte Grundqualifizierung, Wirtschaftliche Angelegenheiten
sollte aber die Grundqualifizierung abschließen.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Aufbau– und Spezialseminaren die auch für die gesetzliche Interessenvertretung geeignet sind.

Besondere Empfehlungen:

  • Wirtschaftskompetenz I, Wirtschaftliches Grundwissen für Betriebsräte
    BA 05 130415 01
    15.-19.04.2013
  • TV-L Aufbau kompakt: Eingruppierung nach TV-L/ TVÜ-L
    BA 01 130612 04
    12.-14.06.2013
  • Aller Anfang ist …. gar nicht so schwer Betriebsverfassung: Einführung und Überblick (BR 1)
    BA 01 130421 01
    21.-26.04.2013
  • Klare Rede starke Wirkung! Teil II Besondere rhetorische Herausforderungen
    BA 01 130407 01
    07.-12.04.2013
  • Aufgaben, Themen, Termine - wie bekomme ich das nur hin? Zeit- und Projektmanagemnet für Vorsitzende
    BA 01 130506 04
    06.-08.05.2013
  • Klare Rede starke Wirkung! Teil I Redesituationen vor großen Gruppen meistern
    BA 01 130602 01
    02.-07.06.2013
    Zur betrieblichen Realität gehört immer stärker die „kommunikative Kompetenz“ mit der Fähigkeit, gedankenklar, vernehmlich, strukturiert, wirkungsvoll und zielgerichtet reden zu können. Dies gilt insbesondere für Mitglieder von Betriebs- und Personalräten. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass viele Kolleg/-innen das „Handwerk“ der öffentlichen Rede nie oder nur unzureichend gelernt haben. Noch entscheidender ist jedoch die häufig anzutreffende Redeangst, welche die Kolleg/-innen blockiert. Sie haben die verrücktesten Angstphantasien, wie z. B. Publikumsreaktionen, die ihr Selbstwertgefühl beschädigen könnten. Solche Versagensängste und Selbstwertzweifel, führen dazu, dass man sich im Zweifelsfalle vor der Rede oder dem Diskussionsbeitrag drückt und lieber andere reden lässt. Da aber besonders gewählte Interes-senvertreter die Belange ihrer Kolleg/-innen selbstbewusst, zielgerichtet und wirkungsvoll vortragen können müssen, ist ein Schwerpunkt in diesem Seminar das Thema Redeangst. Weit entfernt von jeglicher „Psychotherapie“ geht es vielmehr um das Erfahren und Erlernen eines anderen, produktiven Umgangs mit der Redeangst. Freies Reden setzt voraus, dass wir über unsere Angst verfügen, damit sie nicht über uns verfügt – ohne sie dabei zu verdrängen. Genau das kann man in diesem Seminar lernen! Auf dieser Basis werden in einem weiteren Schwerpunkt eher „technische“ Aspekte von Rhetorik behandelt und geübt. Durch was wirkt eine Rede? Wie schätze ich mein Publikum ein? Wie baut man eine Rede auf? Was ist eine Argumentation? Wie erreiche ich Zielgerichtetheit? Brauche ich ein Redekonzept? Wie nutze ich meine Stimme? Und Vieles mehr.
    Das Seminar Klare Rede, Starke Wirkung vom 02.06. – 07.06.2013 bietet darüber hinaus die seltene Gelegen-heit, von anderen Kolleg/-innen in solidarischer und ermutigender Rückmeldung zu erfahren, wie und durch was man in seiner Redeweise wirkt. Da es nicht DIE gute Rede gibt, kann jede(r) Einzelne seinen/ihren individuellen Redestil verbessern, um rhetorisch ein wirkungsvollerer Interessenvertreter und ernst zu nehmender Kontrahent seiner Arbeitgeber zu werden.
  • Das Büro der gesetzlichen Interessenvertretung
    BA 01 130603 02
    03.-05.06.2013
    Ganz nach dem Motto „Vereinfache das Büro“ werden in unserem Seminar Das Büro der gesetzlichen Interessenvertretung vom 03.06.2013. – 05.06.2013 folgende Themen behandelt: Wie kann man durch eine gute Organisation Zeit und Nerven sparen? Gerade im Büro der Interessenvertretung fallen viele unterschiedliche und zeitraubende Tätigkeiten an. Beim Bearbeiten der Post, Ablegen der Unterlagen sowie Vorbereiten der Termine beherrscht oft das Chaos das Genie - statt umgekehrt. Ganz schön schwierig hier den Überblick zu behalten. Wir wollen Sie unterstützen, den Durch- und Überblick zu behalten, damit Sie mehr Zeit für das Wesentliche bekommen.
  • Mensch geht vor! Betriebsverfassung: Personelle Angelegenheiten (BR 2)
    BA 01 130609 01
    09.-14.06.2013
  • Mobbing, Bossing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
    BA 01 130623 02
    23.-28.06.2013
  • BPersVG: Einstieg leicht gemacht Einführung und Überblick (PR 1)
    BA 01 130624 03
    24.-28.06.2013
  • Wirtschaftsausschuss I Grundlagen der Wirtschaftsausschussarbeit - Organisation der wirtschaftlichen Mitwirkung
    BA 01 130701 01
    01.-05.07.2013
  • Zwischen Beschäftigungssicherung und Personalabbau - Personalplanung und -entwicklung: Zentrales Instrument der Mitbestimmung
    BA 01 130909 03
    09.-13.09.2013
  • Das Rad nicht neu erfinden! Wissenstransfer im Betriebsrat sichern
    BA 01 130930 09
    30.09.-02.10.2013

Wissen ist Macht - Macht ist Wissen
lautet das Prinzip für eine erfolgreiche Interessenvertretung im Betrieb oder in der Dienststelle. Das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg verfügt über ein breites Angebot an Grundlagen- Aufbau- und Spezialseminaren, die dazu geeignet sind, die Arbeit der Interessenvertretung zu stärken. In folgenden Seminaren sind noch Plätze frei:

(Bei Seminaren, die mit dem Zeichen Ɵ gekennzeichnet sind, kann eine Verlängerung des Aufenthaltes im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg auf Anfrage möglich sein. Freie Kapazitäten und Preise erfragen sie bitte unter der Durchwahl 08034/905-0)

 

Aller Anfang ist … gar nicht so schwer
Betriebsverfassung: Einführung und Überblick (BR 1)
Ɵ BA 01 130421 01 vom 21.04.2013 - 26.04.2013 [ Anmelden ]
Ralf Fenske, Christine Geuting
BA 01 130623 01 vom 23.06.2013 - 28.06.2013 [ Anmelden ]
Michael Theil, Werner Bareth

Freistellungsgrundlage: § 37 (6) BetrVG, § 96 (4/8) SGB IX
Seminargebühr: 802,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 226,00 € zuzüglich MwSt.

Um die Interessen der Arbeitnehmer/-innen konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Aufgaben und Pflichten im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Das passende Werkzeug hierzu ist das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG): Es ist die wichtigste rechtliche Arbeitsgrundlage für den Betriebsrat und bildet die Basis zur Bewältigung der vielen Aufgaben und Möglichkeiten.

In diesem Seminar können Sie anhand des praxisnahen Umgangs mit den Gesetzestexten die wesent-lichen Rechtsgrundlagen für Ihre Arbeit kennenlernen und zusätzlich Kenntnisse und Fertigkeiten zur praktischen Umsetzung Ihrer Aufgaben und Vorhaben erwerben. Schließlich müssen Sie die relevanten gesetzlichen Bestimmungen nicht nur kennen, sondern auch anwenden können, um die Interessen der Beschäftigten kompetent zu vertreten. So lassen sich bestehende Probleme lösen und Arbeitsbe-dingungen mitgestalten.

Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt des Seminars auf der Vermittlung des Betriebsverfassungs-gesetzes und dessen Anwendung in Ihrer alltäglichen Arbeit als Betriebsratsmitglied. So finden Sie sich in Ihrer neuen Aufgabe garantiert schnell zurecht!

  • Worauf es ankommt: Aufgaben des Betriebsrats (§ 80 BetrVG)
  • Beschlussfassung und Geschäftsführung des Betriebsrats
  • Die Betriebsratstätigkeit: Die wichtigsten Gesetze und Kommentare
  • Der richtige Umgang mit Gesetzeskommentaren
  • Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
  • Tipps zur Informationsbeschaffung und Informationspolitik
  • Vom Umfang der Beteiligungsrechte und möglichen Wegen zu deren Durchsetzung

Mensch geht vor!
Betriebsverfassung: Personelle Angelegenheiten (BR 2)
Ɵ BA 01 130609 01 vom 09.06.2013 - 14.06.2013 [ Anmelden ]
Walter Lukas, Peter Richter

Hinweis: Vorheriger Besuch des BR-Grundseminars ist erforderlich

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG,
§ 96 (4/8) SGB IX
Seminargebühr: 802,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 226,00 € zuzüglich MwSt.

Spezieller Hinweis:
Für die Seminarwoche vom 01.09. – 06.09.2013 wird Kinderbetreuung angeboten

Das strikt praxisorientierte Seminar 'Mensch geht vor!' liefert Ihnen das nötige Grundwissen, um bei personellen Angelegenheiten bestmöglich im Sinne der Belegschaft handeln zu können.

Personelle Angelegenheiten' - was so sachlich-nüchtern klingt, ist die allgemeine Bezeichnung für einen arbeitsrechtlichen Themenbereich, der oft im betrieblichen Alltag für die Beteiligten stark emotionsbeladen ist. Einstellung, Versetzung, Eingruppierung oder Kündigung - es geht um Entscheidungen mit meist nachhaltigem Einfluss auf die Biografie der/des einzelnen Beschäftigten.

In all diesen Fällen ist die betriebliche Interessenvertretung gefordert, denn: Keine Kündigung und keine Einstellung ohne den Betriebsrat, keine Versetzung oder Eingruppierung ohne seine Mitwirkung! Um einen möglichen Schaden von den Beschäftigten des Betriebs abzuwenden, muss jedes Betriebsratsmitglied mit den grundlegenden Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes vertraut sein.
Die Grundlagen dazu werden Ihnen in diesem Seminar kompakt und lebensnah vermittelt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Recht so? Die Rechtsnormen bei personellen Angelegenheiten
  • Einstellung, Versetzung, Eingruppierung
  • Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrats
  • Kündigungen: Die Beteiligungsrechte des Betriebsrats
  • Die außerordentliche Kündigung in besonderen Fällen

Agieren statt reagieren
Betriebsverfassung: Soziale Angelegenheiten (BR 3)
Ɵ BA 01 130707 01 vom 07.07.2013 - 12.07.2013 [ Anmelden ]
Hans-Rudolf Schiesser, Werner Tomek

Hinweis: Vorherige Teilnahme des BR-Grundseminars ist erforderlich.

Freistellungsgrundlage: § 37 (6) BetrVG. § 96 (4/8) SGB IX
Seminargebühr: 802,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 226,00 € zuzüglich MwSt.

Unser Seminar „Agieren statt reagieren“ vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse über die Mitbe-stimmungsrechte des Betriebsrats und zeigt Ihnen gleichzeitig problembezogen anhand praktischer Beispiele auf, wie der Betriebsrat seine Rechte im Betrieb optimal wahrnehmen und durchsetzen kann. Der Betriebsrat kann in wichtigen sozialen Angelegenheiten, wie z.B. bei Regelungen zur Arbeitszeit, zum Urlaubsplan, zum Arbeits- und Gesundheitsschutz oder zur betrieblichen Lohngestaltung nicht nur reagieren, sondern selbst initiativ werden und zugunsten der Beschäftigten Betriebsvereinbarungen durchsetzen - notfalls sogar erzwingen.

Ihre Kompetenz in Richtung aktiver Mitbestimmung zu schulen, ist das Ziel dieses Seminars. Dem intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden wird dabei ein hoher Stellenwert beigemessen.

  • Agieren statt reagieren: Initiativrechte des Betriebsrats
  • Wer darf was? Mitbestimmungsrechte und die Grenzen der Mitbestimmung
  • Hier sprechen Experten: Der Einsatz von Sachverständigen
  • Die Zielgerade: Abschluss von Betriebsvereinbarungen
  • Die Einigungsstelle: Wissenswertes über Zuständigkeit und Verfahren

Beständig ist allein der Wandel
Betriebsverfassung: Wirtschaftliche Angelegenheiten (BR 4)
Ɵ BA 01 130609 04 vom 09.06.2013 - 14.06.2013 [ Anmelden ]
Ralf Fenske, Daniela Kolb

Hinweis: Vorherige Teilnahme am Seminar BR 1 ist erforderlich, vorheriger Besuch der BR-Grundseminare 2 und 3 wird empfohlen.

Freistellungsgrundlage: § 37 (6) BetrVG, § 96 (4/8) SGB IX
Seminargebühr: 802,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 226,00 € zuzüglich MwSt.

Wirtschaftliche Angelegenheiten haben oft mit sich verändernden Rahmenbedingungen zu tun oder bedeuten sogar den radikalen Umbau eines Betriebs oder Unternehmens: Arbeitsprozesse werden grundlegend geändert, Teilbereiche geschlossen, Abteilungen umstrukturiert oder ausgelagert. Häufig sind Arbeitsplätze gefährdet, fast immer verändern sich Arbeitsinhalte und -bedingungen. Zugleich werden neue Qualifikationen zwingend erforderlich.

Diese Veränderungen sind oft schleichend, kaum zu bemerken, aber dennoch tiefgreifend und wirkungs-voll. Manchmal erscheinen sie auch in Form einer aufsehenerregenden Aktion. Im Kern stellen sie immer eine Herausforderung für Betriebsrat und Belegschaft dar.

Im Seminar erfahren Sie anhand konkreter Fallbeispiele, wie Sie als Betriebsrat derartige Prozesse frühzeitig erkennen und somit wirtschaftliche Angelegenheiten erheblich beeinflussen können. Neben der Kenntnis rechtlicher Bestimmungen bekommen Sie auch das nötige Rüstzeug in den Fragen der richtigen Strategie, um elementare Forderungen erfolgreich durchzusetzen.

  • Was geht da vor? Frühzeitiges Erkennen betrieblicher Veränderungen
  • Wer weiß was? Informationsrechte des Betriebsrats, Informationspflichten des Arbeitgebers
  • Geht das? Bewertung betrieblicher Veränderungen und ihrer Konsequenzen
  • Nicht ohne uns! Beteiligung des Betriebsrats an betrieblichen Veränderungsprozessen
  • Gemeinsam stark: Zusammenarbeit zwischen Belegschaft und Betriebsrat
  • Was wir wollen: Entwicklung und Durchsetzung von Forderungen.

BPersVG: Einstieg leicht gemacht
Einführung und Überblick (PR 1)
BA 01 130624 03 vom 24.06.2013 - 28.06.2013 [ Anmelden ]
Christoph Wagner-Neisinger, Reinhard Ruch

Freistellungsgrundlagen:
§ 46 (6) BPersVG ,
LPersVG,
§ 96 (4/8) SGB IX
Seminargebühr: 695,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 208,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 200,50 € zuzüglich MwSt.

Gratulation! Sie sind in den Personalrat gewählt worden. Nun stellen sich die Fragen: Was kann und darf ein Personalrat? Was genau sind Ihre Rechte und Pflichten?

Dieses Seminar vermittelt Ihnen in Verbindung mit dem Seminar 'BPersVG: Mitbestimmen - mitgestalten - durchsetzen' die erforderlichen Kenntnisse des Bundespersonalvertretungsrechts.

Das Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) ist die rechtliche Grundlage für das Handeln der Personalräte. Um seine Ziele effektiv verfolgen und die Interessen der Beschäftigten der Dienststelle wirksam vertreten zu können, muss der Personalrat unbedingt die gesetzlichen Möglichkeiten und Vorschriften kennen und nutzen. Die Teilnahme an diesem Seminar bringt Sie auf den neuesten Stand der Gesetzgebung und vermittelt Ihnen so mehr Sicherheit für Ihren zukünftigen Aufgabenbereich.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wer sind wir? Rolle und Selbstverständnis des Personalrats
  • Wo steht das? Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
  • Was tun wir? Die Aufgaben des Personalrats
  • Die Zusammenarbeit mit der Dienststelle
  • Informationsbeschaffung und Informationspolitik
  • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten

Einführung in das Arbeitsrecht I
Begründung des Arbeitsverhältnisses
Ɵ BA 01 130707 02 vom 07.07.2013 - 12.07.2013 [ Anmelden ]
Cornelia Lindner, Christine Geuting

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG,
§ 46 (6) BPersVG, LPersVG,
§§ 19/30 MVG o. v. R.,
§ 96 (4/8) SGB IX,
§ 10 (5) BGleiG o. v. R
Seminargebühr: 802,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 226,00 € zuzüglich MwSt.

Hinweis
Vorheriger Besuch des BR-/PR-Grundseminars wird empfohlen.

Eine der vielen wichtigen Aufgaben von Interessenvertretungen beinhaltet die Überwachung der Einhaltung der zugunsten der Arbeitnehmer-/innen geltenden Gesetze. Dies erfordert grundlegende Kenntnisse dieser Gesetze und der dazu ergangenen Rechtsprechung für alle Mitglieder der Interessenvertretung. Aus diesem Grunde laden wir Sie zu dieser dreiteiligen Seminarreihe zum Thema Arbeitsrecht ein.

In unserem ersten Seminar wird Ihnen das Basiswissen über die Strukturen des vielschichtigen Arbeitsrechtssystems vermittelt, und es werden Grundbegriffe geklärt. Im Anschluss besprechen wir rechtliche Probleme, die sich im Zusammenhang mit der Anbahnung und Begründung eines Arbeitsverhältnisses ergeben können.

Behandelt werden u.a. folgende Themen:

  • Wesen und Funktion des Arbeitsrechts, Grundbegriffe
  • Rechte und Pflichten der Parteien aus dem Arbeitsvertrag
  • Weisungsrecht, Änderung der Vertragsbedingungen
  • Die Arbeit mit arbeitsrechtlichen Gesetzen und Kommentaren
  • Fragerecht und Diskriminierungsverbote bei Einstellungen

AUSGEBUCHT  Einführung in das Arbeitsrecht III  AUSGEBUCHT
Beendigung und Abwicklung des Arbeitsverhältnisses
Ɵ BA 01 130609 02 vom 09.06.2013 - 14.06.2013
Cornelia Lindner, N. N.

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG,
§ 46 (6) BPersVG, LPersVG,
§§ 19/30 MVG o. v. R.,
§ 96 (4/8) SGB IX,
§ 10 (5) BGleiG o. v. R

Hinweis
Vorheriger Besuch des BR-/PR-Grundseminars wird empfohlen.

Egal auf welche Art ein Arbeitsverhältnis beendet wird: In allen Fällen ist die Interessenvertretung aufgefordert, darauf zu achten, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Zumeist existieren echte Mitbestimmungsrechte bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht. Gegebenenfalls müssen den betroffenen Kolleginnen und Kollegen daher individuelle Reaktionsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Wie das funktionieren kann, vermittelt Ihnen dieses Seminar. Dazu werden ergänzend Grundzüge des Verfahrens vor dem Arbeitsgericht erarbeitet, die praktisch durch den Besuch eines Verhandlungstags bei einem Arbeitsgericht abgerundet werden.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Befristung von Arbeitsverträgen
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung
  • Allgemeiner und besonderer Kündigungsschutz
  • Aufhebungsvertrag und arbeitsgerichtlicher Vergleich
  • Arbeitspapiere, Zeugnis
  • Wettbewerbsverbote

Arbeitsrecht des öffentlichen Dienstes
Ɵ BA 01 130715 06 vom 15.07.- 19.07.2013 [ Anmelden ]
N.N.

Freistellungsgrundlagen: § 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG, § 96 (4/8) SGB IX
Seminargebühr: 695,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 208,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 200,50 € zuzüglich MwSt.

Das Arbeitsrecht für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist sehr stark von Tarifverträgen (insbesondere vom TVöD) geprägt. In diesem Seminar lernen Sie die Aspekte des Arbeitsrechts kennen, die nicht in den Tarifverträgen geregelt sind und trotzdem eine große Bedeutung für eine erfolgreiche Arbeit in der Interessenvertretung haben.

Alle Aspekte, die mit dem Inhalt des Arbeitsvertrags in Zusammenhang stehen, werden für Angestellte im Seminar 'TVöD-Grundlagen: Einführung und Überblick' behandelt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Grundbegriffe und Rechtsquellen des Arbeitsrechts
  • Allgemeine Grundlagen, z.B. Gleichbehandlung und Diskriminierungsverbot
  • Recht bekommen: Arbeitsgericht und Verfahrensrecht
  • Probleme bei der Begründung des Arbeitsverhältnisses
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Befristung, Kündigung, Aufhebungsvertrag)

Grundlagenseminar zum Sozialrecht für die gesetzliche Interessenvertretung
Ɵ BA 01 130722 01vom 22.07.2013 - 26.07.2013 [ Anmelden ]
Thomas Rosenland

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG,
§ 46 (6) BPersVG,
LPersVG,
§§ 19/30 MVG o. v. R.,
§ 96 (4/8) SGB IX,
§ 10 (5) BGleiG o. v. R
Seminargebühr: 845,30 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 208,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung 200,50 € zuzüglich MwSt

Angefangen von der Mitbestimmung bei der Einstellung bis hin zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses - überall bestehen Schnittstellen zwischen Arbeits- und Sozialrecht. Damit Sie sicher zwischen den verschiedenen Rechtslagen agieren können, bietet Ihnen dieses Seminar einen grundlegenden Einstieg in die Hauptaspekte des Sozialrechts und deren Umsetzung in Ihrer Arbeit.

Folgende Themen werden im Seminar behandelt:

  • Grundlagen der sozialen Sicherung
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses und die Folgen
  • Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften
  • Leiharbeit, Minijobs und Befristung
  • Beschäftigungssichernde Regelungen und soziale Folgen, Kurzarbeit
  • Transfermaßnahmen

TV-L – Aufbau kompakt: Eingruppierung nach TV-L/ TVÜ-L
Ɵ BA 01 130612 04 vom 12.06.2013 - 14.06.2013 [ Anmelden ]
Otto Biederer

Hinweis: Vorheriger Besuch des BR-/PR-Grundseminars und des TV-L-Grundlagenseminars wird empfohlen

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG,
§ 46 (6) BPersVG,
LPersVG,
Seminargebühr: 588,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 104,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung 108,00 € zuzüglich MwSt

Für das Tarifwerk des TV-L ist nach langjähriger Verhandlung mit den Arbeitgebern die Entgeltordnung zum 1.1.2012 in Kraft getreten. In diesem Zusammenhang wurden auch die Grundsätze der Eingruppierung in die Entgeltgruppen in den §§ 12, 13 TV-L aufgenommen.
Betriebs- und Personalräte haben bei der Einstellung und Eingruppierung mitzubestimmen und die Aufgabe, Ein- und Höhergruppierungen auf ihre tarifliche Richtigkeit hin zu überprüfen.

Das Seminar vermittelt Kenntnisse über

  • die Eingruppierung,
  • den Aufbau und Systematik der Vergütungs-/Entgeltordnung bzw. der Lohngruppenverzeichnisse
  • den Grundsatz der Tarifautomatik.
  • den Umgang mit den Tätigkeitsmerkmalen
  • den Aufbau und Struktur sowie Stufenverläufe der Entgelttabellen im TV-L

Mobbing, Bossing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
BA 01 130623 02 vom 23.06.2013 - 28.06.2013 [ Anmelden ]
Hans-Rudolf Schiesser, Christa Hasenmaile

Freistellungsgrundlage: § 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG, §§ 19/30 MVG o.v.R.,
Seminargebühr: 845,30 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung 226,00 € zuzüglich MwSt.

In diesem Seminar lernen Sie die unterschiedlichen Ursachen und Formen von Mobbing, Bossing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz kennen und erfahren mehr über effektive Maßnahmen zu ihrer zielgerichteten Bekämpfung. Dabei nehmen wir das Verhalten der Betroffenen und der Täter/-innen in den Blick und diskutieren die möglichen Mittel der Gegenwehr für Betroffene:

Innerbetriebliche Aufklärungsarbeit, Bildungsmaßnahmen und Ihre Aufgaben als Interessenvertretung in Bezug auf schutzbedürftige Personen bilden den Kern des handlungsorientierten Teils. Zusätzlich werden Ihnen Rechtsgrundlagen zu den Handlungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung erläutert.

Weitere Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rahmenbedingungen als Auslöser
  • Möglichkeiten zur Prävention und Aufklärung
  • Gebote und Vorgehensweisen der Interessenvertretung
  • Erstellung effektiver Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen

Wir haben alles unter Kontrolle!
Datenschutz: Mitbestimmungsrechte und Pflichten der Interessenvertretung
Ɵ BA 01 130724 02 vom 24.07.2013 - 26.07.2013 [ Anmelden ]
Heike Rozek

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG, § 96 (4/8) SGB IX, §§ 19/30 MVG o.v. R.
Seminargebühr: 588,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 104,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 108,00 € zuzüglich MwSt.

In nahezu allen Bereichen eines Unternehmens/einer Dienststelle werden Beschäftigtendaten verarbeitet. Damit gewinnt der Datenschutz an Bedeutung für die Arbeit der Interessenvertretung. Auch wenn der Arbeitgeber für die Gewährleistung des Datenschutzes verantwortlich ist, hat die Interessenvertretung die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes zu überwachen.

Die Interessenvertretung kann außerdem durch ihre Mitbestimmungsrechte starken Einfluss auf den Datenschutz der Beschäftigten nehmen. In diesem Seminar erarbeiten und diskutieren Sie die rechtlichen Vorgaben des Datenschutzes und dessen Umsetzung in der betrieblichen Praxis.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wichtige Vorgaben zum Datenschutz
  • Die Zulässigkeit der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung
  • Die Rechte der Beschäftigten
  • Betriebliche Datenschutzbeauftragte
  • Abschluss und Inhalte von Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen

Zwischen Beschäftigungssicherung und Personalabbau
Personalplanung und -entwicklung: Zentrales Instrument der Mitbestimmung
Ɵ BA 01 130909 03 vom 09.09.2013 - 13.09.2013 [ Anmelden ]
Elfriede Martin

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG, § 96 (4/8) SGB IX §§ 19/30 MVG o.v. R.
Seminargebühr: 845,30 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 208,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 200,50 € zuzüglich MwSt.

Wirtschaftliche und technische Entwicklungen führen zu höheren Anforderungen an das Personal in den Betrieben und Verwaltungen. Moderne Personalplanungs- und Entwicklungskonzepte haben einen steigenden Stellenwert für den wirtschaftlichen Erfolg. Oft behaupten Arbeitgeber, sie hätten keine Personalplanung, dennoch sind die Stellen besetzt und die Arbeit wird getan.

Als Mitglied im Betriebs-/Personalrat wollen Sie, dass die Beschäftigteninteressen angemessen berücksichtigt werden. Dazu ist es erforderlich, dass die Interessenvertretung Planung, Umsetzung und Controlling der Personalplanungsmaßnahmen im Rahmen der Personalentwicklung mitgestaltet. In diesem Seminar werden Ihnen die wichtigsten Instrumente betrieblicher Personalplanung und -entwicklung vorgestellt und Ihre Gestaltungsmöglichkeiten praxisorientiert erläutert.

Folgende Themen werden im Seminar behandelt:

  • Methoden und Instrumente der Personalplanung und Personalbedarfsentwicklung
  • Moderne Personalentwicklungs- und Qualifizierungskonzepte
  • Was kann der Betriebsrat zur Qualifikation der Beschäftigten beitragen?
  • Schnittstellen zur Organisationsentwicklung
  • Rechtliche Grundlagen und Handlungsfelder der Interessenvertretung

Wirtschaftskompetenz I
Wirtschaftliches Grundwissen für Betriebsräte
Ɵ BA 05 130415 01 vom 15.04.2013 - 19.04.2013 [ Anmelden ]
Walter Lukas

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG,
Seminargebühr: 845,30 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 208,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 200,50 € zuzüglich MwSt.

Spätestens bei der jährlichen Unterrichtung über die Lage des Unternehmens durch den Arbeitgeber werden Sie als Betriebsmitglied mit wirtschaftlichen Informationen konfrontiert. Nahezu alle betrieblichen Veränderungen werden mit ökonomischen Notwendigkeiten und Konkurrenzbedingungen begründet. Wirtschaftliche Informationen zu verstehen und vor dem Hintergrund eigener betrieblicher Erfahrungen und externer Quellen interpretieren zu können, sind Voraussetzung für Ihre Arbeit im Rahmen der mitbestimmungsrechtlichen Rechte und Pflichten.
Dazu bietet Ihnen dieses Seminar den passenden Einstieg.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Grundlagen unternehmerischen Handelns. Leistungserstellung und Wertschöpfung in Betrieb und Unternehmen
  • Wirtschaftliche Grundbegriffe klären: Umsatz, Ertrag, Kosten, Gewinn, Profit, Kapital, Rendite, Deckungsbeitrag, Shareholder Value
  • Unternehmensverfassung: Rahmenbedingung wirtschaftlichen Handelns
  • Wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens erkennen und bewerten
  • Der wirtschaftliche Jahresbericht
  • Externe und interne Informationsquellen nutzen
  • Wirtschaftliche Informationen und Geheimhaltungspflichten

Wirtschaftsausschuss I
Grundlagen der Wirtschaftsausschussarbeit - Organisation der wirtschaftlichen Mitwirkung
Ɵ BA 01 130701 01 vom 01.07.2013 - 05.07.2013 [ Anmelden ]
Ralf Fenske

Freistellungsgrundlagen:
§ 37 (6) BetrVG,
Seminargebühr: 845,30 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 208,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 200,50 € zuzüglich MwSt.

Hinweis: Besuch des BR-Grundseminars ist erforderlich

Der Wirtschaftsausschuss (WA) ist das gesetzliche Instrument der Interessenvertretung zur Mitwirkung bei wirtschaftlichen Angelegenheiten.

In diesem Seminar werden neben der Darstellung der gesetzlichen Rechte und Pflichten des Wirtschaftsausschusses typische Probleme der Wirtschaftsausschusstätigkeit bearbeitet. Sie lernen die Planung und Organisation der Arbeit des Wirtschaftsausschusses praxisorientiert kennen. Ausgewählte betriebswirtschaftliche Fachbegriffe und ihre Bedeutung für die Interessenvertretung der Beschäftigten werden Ihnen erläutert.

Sie werden sich im Seminar mit der Struktur und den Inhalten des Jahresabschlusses und seiner Hauptbestandteile, der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), auseinandersetzen. Dabei wird der strategische Stellenwert des Wirtschaftsausschusses für die Arbeit der Interessenvertretung behandelt und diskutiert.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtliche Grundlagen der Arbeit des Wirtschaftsausschusses (§§ 106 ff. BetrVG)
  • Planung und Organisation der Arbeit des Wirtschaftsausschusses
  • Informationsrechte und -pflichten in wirtschaftlichen Angelegenheiten
  • Durchsetzung der Informations- und Beratungsrechte
  • Unternehmensplanung und -steuerung
  • Überblick über die Struktur des Jahresabschlusses

Das Büro der gesetzlichen Interessenvertretung
BA 01 130603 02 vom 03.06.2013 - 05.06.2013 [ Anmelden ]
Heike Rozek

Freistellungsgrundlage: § 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG , §§ 19/30 MVG o.v.R.,
Seminargebühr: 588,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 104,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 108,00 € zuzüglich MwSt.

Die Arbeit im Büro der gesetzlichen Interessenvertretung erfordert eine hohe Flexibilität, organisatorisches Geschick sowie ein gutes Zeitmanagement. Daneben sollte man/frau mit den gesetzlichen Grundlagen des jeweiligen Gesetzes vertraut sein. Dieses Seminar ist speziell auf die Gegebenheiten der gesetzlichen Interessenvertretung zugeschnitten und gibt praktische Hilfen zur Selbst- und Arbeitsorganisation im Büro der Interessenvertretung.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Die wichtigsten Bestimmungen der Gesetze
  • Rechte und Pflichten der Interessenvertretung, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte
  • Kosten und Sachaufwand der Interessenvertretung
  • Sitzung: Einberufung, Tagesordnung, Protokollführung, Beschlussfassung

Aufgaben, Themen, Termine - wie bekomme ich das nur hin?
Zeit- und Projektmanagement für Vorsitzende
Ɵ BA 01 130506 04 vom 06.05.2013 - 08.05.2013  [ Anmelden ]
Referentin: Andrea Breme

Freistellungsgrundlage:
§ 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG , §§ 19/30 MVG o.v.R.
Seminargebühr: 850,65 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 156,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 138,00 € zuzüglich MwSt.

Besondere Zielgruppe: Vorsitzende, Stellvertreter und freigestellte Mitglieder der gesetzlichen Interessenvertretung

Besonderer Hinweis: Im Anschluss an dieses Seminar ist ein Verlängerungsaufenthalt möglich. (Bikerinnentreffen).

Als Vorsitzende/-r und stellv. Vorsitzende/-r einer gesetzlichen Interessenvertretung (BR/PR/MAV) müssen Sie für sich selbst sowie auch in und mit Ihrem Gremium ein sicheres Zeitmanagement einhalten, um die anstehenden Aufgaben zu realisieren. Die Organisation von Arbeitsabläufen wird Ihnen dabei helfen, das Erfassen und Bearbeiten anstehender Themen der Interessenvertretung zielgerichtet zu gewährleisten.

In diesem Seminar durchleuchten wir dazu gemeinsam die Geschichte der Zeit, entwerfen Zeitanalysen und lernen Methoden der Zeitplanung kennen. Die besten Voraussetzungen für die fristgemäße Bewältigung Ihrer Aufgaben bietet Ihnen insbesondere ein gutes Projektmanagement, dessen Grundlagen wir Ihnen in diesem Seminar vorstellen werden.

Folgende Seminarinhalte erwarten Sie:

  • Bestandsaufnahme: Wie ist meine jetzige Zeit- und Arbeitsplanung?
  • Erfahrungsaustausch: Wie sieht es bei den anderen aus, was ergibt sich daraus?
  • Sklaven der Uhr? Die Zeit und unser Umgang damit
  • Zeitplanung und Projektmanagement

Das Rad nicht neu erfinden!
Wissenstransfer im Betriebsrat sichern
BA 01 130930 09 vom 30.09.2013 - 02.10.2013 [ Anmelden ]
Walter Lukas

Freistellungsgrundlage: § 37(6) BetrVG
Seminargebühr: 588,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 104,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 108,00 € zuzüglich MwSt.

Spätestens vor anstehenden Betriebsratswahlen stellt sich die Frage, wie angesammeltes Wissen und Erfahrungen mittel- und langfristig für eine erfolgreiche Interessenvertretung gesichert werden können. Denn häufig geht umfangreiches Wissen von Kolleginnen und Kollegen mit langer Gremienerfahrung durch z. B. durch Ausscheiden aus Altersgründen, verloren

Um neu zusammengesetzte Gremien schnell arbeitsfähig zu machen, bedarf es einer guten Planung.

  • Arbeitsorganisation
  • Protokolle als Gedächtnisstütze
  • Aufgabenteilung – Vorbereitung auf die Zukunft
  • Prozessbeschreibungen
  • laufende Projekte sicher übergeben
  • Perspektivische Herausforderungen

Klare Rede, starke Wirkung! - Teil I
Redesituationen vor großen Gruppen meistern
BA 01 130602 01 vom 02.06.2013 - 07.06.2013 [ Anmelden ]
Norbert Großhauser-Fernau

Freistellungsgrundlage: § 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG, §§ 19/30 MVG o.v.R.,
Seminargebühr: 802,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 226,00 € zuzüglich MwSt.

Die Arbeit als Mitglied einer gesetzlichen Interessenvertretung erfordert mehr als einen professionellen Umgang mit Gesetzestexten. Auch an die Art und Weise Ihres Auftretens und an Ihr rhetorisches Geschick werden hohe Ansprüche gestellt, z.B. beim Auftritt auf der Betriebs-/Personalversammlung, bei der Gestaltung kurzer Redebeiträge oder längerer Überzeugungsreden und bei Gesprächen mit dem Arbeitgeber.

Neben den Inhalten und Aufbau entscheiden der Redestil, die Körpersprache und die innere Haltung über die Wirkung von Redebeiträgen. Dieses Seminar vermittelt Ihnen praxisnah und mit Spaß die Grundlagen erfolgreicher Rhetorik, angefangen bei der Überwindung von Lampenfieber und Sprachhemmungen, dem bestmöglichen Aufbau einer Rede, der angemessenen und persönlich stimmigen Körperhaltung, dem richtigen Stimmeinsatz bis hin zum souveränen Umgang mit möglichen Störungen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wie formuliere ich zündend, überzeugend und verständlich?
  • Wie gehe ich produktiv mit meiner Redeangst um?
  • Wie setze ich Sprache und Körpersprache zielgerichtet ein?
  • Wie gehe ich mit Störungen um?

Klare Rede, starke Wirkung! - Teil II
Besondere rhetorische Herausforderungen
BA 01 130407 01 vom 07.04.2013 - 12.04.2013 [ Anmelden ]
Norbert Großhauser-Fernau

Hinweis: Vorheriger Besuch des Seminars „Klare Rede, starke Wirkung - Teil 1“ erforderlich.

Freistellungsgrundlage: § 37 (6) BetrVG, § 46 (6) BPersVG, LPersVG, §§ 19/30 MVG o.v.R.,
Seminargebühr: 802,50 € wird von ver.di b+b Düsseldorf in Rechnung gestellt.
Unterkunft: 260,00 € zuzüglich MwSt.
Verpflegung: 226,00 € zuzüglich MwSt.

Rhetorisches Geschick und Feingefühl sind für die freie Rede ebenso wichtig wie bei der Gremienarbeit, in Sitzungen und am Arbeitsplatz. Alle von uns ausgehenden (nicht-)verbalen Signale beeinflussen nachhaltig die Kommunikation mit unseren Mitmenschen.

Besondere Situationen, wie z.B. die politische Rede im Freien oder die Überzeugungsrede vor 'anders denkendem' Publikum werden in dieser Woche genauer unter die Lupe genommen und gezielt vorbereitet. Die innere Haltung zu mir selbst, meinem Gegenüber und zum Inhalt meiner Rede kann den Erfolg entscheidend beeinflussen.

In freundlicher und unterstützender Atmosphäre können Sie hier Ihre seit dem Grundseminar gemachten Redeerfahrungen reflektieren und Ihre Redekompetenz weiterentwickeln.

Folgende Themen werden im Seminar behandelt:

  • Umgang mit Repliken
  • Unterschiedliche Redeanlässe, Berichterstattungen und Referate
  • Dramaturgie von längeren Redebeiträgen
  • Lebendige Gestaltung und unterstützende Visualisierungen
  • Reflektion bisheriger Redeerfahrungen
  • Arbeit an bevorstehenden Reden

 

Politische Bildung

Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di – Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 975 Euro.

Brannenburger Forum für Nachhaltige Entwicklung
BA 03 130819 01 vom 19.08.2013 - 23.08.2013 [ Anmelden ]
Hartmut Plötz, Marion Fendt

Freistellungsgrundlagen:
BU, § 46 (7) BPersVG, § 37 (7) BetrVG

Zielgruppe: BR, PR, Aktive, iAN

Im jährlich stattfindenden Brannnenburger Forum werden aktuelle wirtschafts- und gesellschaftspolitische Herausforderungen behandelt. Dabei spielt vor allem die Frage einen Rolle, welche Wege für eine nachhaltige Entwicklung sich aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse anbieten.

Darauf basierend stellt sich die Frage, wie sich Gewerkschaften mittelfristig zur Durchsetzung besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen positionieren müssen.

In dieser Woche werden aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft zu ausgewählten Themenschwerpunkten vorgestellt und daraufhin untersucht, welche Potentiale für künftiges Handeln daraus entstehen könnten.

Wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, die nicht auf Kosten nachfolgender Generationen geht oder bereits vorhandene Benachteiligungen verstärkt.

Geld regiert die Welt!
Internationale Finanzpolitik und staatliche Steuerungsmöglichkeiten in der Globalisierung
Ɵ BA 03 131208 01 vom 08.12.2013 - 13.12.2013 [ Anmelden ]
Walter Lukas, Reinhard Ruch

Freistellungsgrundlagen:
BU
SV
TV
§ 46 (7) BPersVG

Zielgruppe: BR, PR, Aktive, iAN

Begriffe wie Gewinnmaximierung, Börsengang, Spekulation und Hedgefonds bestimmen immer noch das Handeln in der Finanzwirtschaft. Während die dadurch erzielten Gewinne auf Seiten der Akteur/innen verbucht werden, sollen die wachsenden Risiken durch staatliches Handeln und damit auf Kosten der Steuerzahler/innen abgefedert werden.

Mehr als bisher rücken Fragen nach staatlicher Regulierung der Finanzmärkte - sowohl national als auch international - in den Vordergrund. Internationaler Währungsfonds und Weltbank nehmen eine immer wichtigere Rolle ein und die Balance innerhalb der Eurogruppe wird zunehmend schwieriger.

Wir beleuchten in diesem Seminar die Themen Geld, Globalisierung, internationale Finanzabkommen und Regulierungsmechanismen. Auf dieser Basis diskutieren wir Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.

Welche Bedeutung hat Geld, welche Historie hat es durchlaufen und welchem Bedeutungswandel unterlag es dabei?
Welche Bedeutung haben internationale Finanzabkommen, der Währungsfonds und die Weltbank im Kontext der Globalisierung und krisenhafter Entwicklungen?

Kom.pass - Wie engagiere ich mich wirkungsvoll in der Gremienarbeit? (Modul 1)
Süd - Reihe 2013/2014
Ɵ BA 02 131118 03 vom 18.11.2013 - 22.11.2013 [ Anmelden ]
Ralf Barthel, Evelyn Maier, Irmhild Rüffer

Freistellungsgrundlage:
BU
TV
§ 46 (7) BPersVG
§ 37 (7) BetrVG

Zielgruppe: BR, PR, Aktive Gewerkschaftsmitglieder, iAN

Sich in Gremien zu engagieren, hat mindestens zwei Seiten. Einerseits habe ich großes Interesse, politisch aktiv zu sein, andererseits hat mein Tag nur 24 Stunden. Richtige Balance und Zielsetzung zwischen beidem hilft hier, erfolgreich zu agieren. Es geht in dem Modul daher um eine persönliche Bestandsaufnahme, Zielfindung und Umsetzungsmöglichkeiten.

Weil es für echtes Engagement Menschen braucht, die sich voll einsetzen, soll dieses Seminar dir die Beantwortung u. a. folgender Fragen behilflich sein:

  • Was motiviert mich zur politischen Arbeit?
  • Welche Aufgaben und welche Rollen habe ich in meinem Gremium/Gruppe?
  • Welche Ziele verfolge ich?
  • Wo setze ich Grenzen, wo werden mir Grenzen gesetzt?
  • Wo ist mein Platz und was will ich bewirken?

Unterstützt wird diese spannende Auseinandersetzung durch theoretische Modelle und praktischen Übungen.

 

Themen der Bildungsarbeit

80. Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften

Matthias JenaGedanken von Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern (Foto: Kerstin Groh)

Am 2. Mai 1933 wurden in Deutschland die Gewerkschaftshäuser durch die SA gestürmt und besetzt. Was war diesem Tag vorausgegangen – respektive waren diese Ereignisse vorhersehbar?

Matthias Jena Die Weimarer Republik steckte seit 1929 in einer furchtbaren Finanz- und Wirtschaftskrise; Unter-nehmen gingen zuhauf bankrott. Die Demokratie galt wenig und war in bürgerlichen Kreisen verpönt. Der Gedanke, dass Demokratie ein schützenswertes Gut ist, war nicht weit verbreitet. Und in Deutschland herrschte Massenarbeitslosigkeit als im Januar 1933 die staatliche Macht an Hitler und die NSDAP übertragen wurde. Ich spreche ausdrücklich von „Machtübertragung“ nicht von „Machtergreifung“. „Ergreifung“, würde vermitteln, dass sich die Nazis die Macht selbst genommen hätten. So war es bekanntlich aber nicht.
Im Februar 1933 hatte der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) den Polizeipräsidenten Kurt Melcher um Polizeischutz für die Gewerkschaftshäuser gebeten; und schon im März besetzten die Schlägertrupps der SA und SS duzende unserer Häuser. Auf manchen wehte bereits die Hakenkreuzfahne oder sie wurden umbenannt – in Hermann-Göring-Haus zum Beispiel. Göring hatte am 11. März in einer Rede zum „Kampf gegen die Feinde des neuen Deutschlands“ aufgerufen, womit unter anderem die Gewerkschaften gemeint waren. Der Terror gegen die Gewerkschaftsmitglieder hat deutlich vor dem 2. Mai eingesetzt.
Am 25. März zählte der ADGB 46 besetzte oder geschlossene Gewerkschaftseinrichtungen. Um zu erahnen, dass die Nazis ihren Feldzug gegen die Gewerkschaften bald mit einer konzentrierten Aktion auf alle Gewerkschafts-häuser ausdehnen werden, musste man also wohl kein Prophet sein.
Am 2. Mai vor 80 Jahren war nicht der Anfang, sondern schon fast das Ende der brutalen Zerschlagung der freien deutschen Gewerkschaftsbewegung. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von den Nazis verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Viele haben den Widerstand gegen das Nazi-Regime in der Illegalität fortgesetzt – haben sich der Sache verschrieben, um Deutschland vor einer heraufziehenden Katastrophe zu bewahren. Aber die Organisation war zu diesem Zeitpunkt zerschlagen.

Als Partei, die das Wort „Arbeiter“ im Namen trug, wäre ja naiv zu vermuten gewesen, dass die NSDAP die Gewerkschaften als natürlichen Verbündeten sieht. Worum ging es in der nationalsozialistischen Ideologie wirklich?

Matthias Jena Aus ihrer Gewerkschaftsfeindlichkeit machten die Nationalsozialisten von Anfang an keinen Hehl. Das gilt übrigens auch für die heutigen Nazis, auch deren Hauptfeind sind die Gewerkschaften, wie man z.B. an deren Aufrufen zum 1. Mai sieht. Dass uns auch die heutigen Nazis hassen, zeigt doch, dass wir auf der richtigen Seite stehen und eine konsequent antifaschistische Arbeit leisten.
Adolf Hitler hatte in „Mein Kampf“ den Gewerkschaften einen eigenen Abschnitt gewidmet. Daraus geht klar hervor, dass Gewerkschaften für ihn Träger der Sozialdemokratie und des Marxismus waren – beides hasste er abgrundtief.
Auch wenn sich die NSDAP als „Arbeiterpartei“ bezeichnete, so ging es ihr in Wirklichkeit nie darum, Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern oder gar Arbeitnehmerrechte zu stärken. Die Arbeiter sollten ihre materiellen Ansprüche dem „großen Ganzen“ opfern, dem sogenannten „Deutschen Volkskörper“ unterordnen. Der Unternehmer galt als „Führer im Betrieb“. Dabei standen Gewerkschaften nur im Weg.

Wie wurde der 2. Mai 1933 innerhalb der Bevölkerung Deutschlands kommentiert – wie haben die Gewerkschaften selbst reagiert?

Matthias Jena Für viele Gewerkschafter war besonders enttäuschend, dass sich die Polizei hinter die Besetzung der Gewerkschaftshäuser stellte oder dem Treiben tatenlos zu sah. Ein Aufschrei in der Bevölkerung war nicht zu hören, als SA und SS ihrem Hass auf die Arbeiterbewegung freien Lauf ließen. Vielmehr berichten Zeitzeugen von gaffenden Menschenmengen, die sich vor den Gewerkschaftshäusern sammelten. In München beispielsweise musste ein Teil der Gewerkschafter mit erhobenen Händen durch die Schaulustigen gehen und wurde dabei getreten und geschlagen.
Ab dem 2. Mai waren die Gewerkschaften im Grunde bereits handlungsunfähig. Sie hatten zu spät begriffen. Eine Mehrheit innerhalb des ADGB hatte geglaubt, sich mit der Politik der Nationalsozialisten arrangieren zu können; die Nazis wurden für eine vorübergehende Erscheinung gehalten. Nach den ersten Übergriffen auf Gewerkschaftshäuser im Februar und März 1933 folgten Protestbriefe des ADGB an die Obrigkeit, aber ein nennenswerter Widerstand blieb aus.
Sichtbarer Ausdruck der fatalen Anpassungsstrategie war der Aufruf zum „Nationalen 1. Mai 1933“. Das war ein gewerkschaftlicher Aufruf zu den Kundgebungen der Nazis zur „Einordnung der deutschen Arbeiter in die Volksgemeinschaft“.

Eine schlagkräftige internationale Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung scheint es 1933 noch nicht gege-ben zu haben, die den deutschen Kolleginnen und Kollegen hätte beistehen können. Aber auch innerhalb Deutschlands spielte die politische Zersplitterung den Faschisten offensichtlich in die Hände …

Matthias Jena Schlagkräftige Arbeiterbewegung gab es 1933 z. B. in der UdSSR und in Spanien. Voraussetzung für eine echte und wirksame Solidarität der internationalen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung wäre gewesen, dass die deutschen Gewerkschaften als Ganzes und nicht nur einige engagierte Kolleginnen und Kollegen sich eindeutiger gegen die Nazis positioniert hätten. Heute darüber zu spekulieren, bis zu welchem Zeitpunkt Widerstand noch möglich gewesen wäre, ist müßig. Wäre ein Generalstreik die richtige Antwort gewesen? Und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt? Wer heute glaubt, darauf die Antworten zu wissen, macht es sich zu einfach.
Auch die Zersplitterung der Arbeiterbewegung in Deutschland hat zum Aufstieg des Nationalsozialismus beigetragen. Schon gegen Ende der Weimarer Republik erwiesen sich die verschiedenen Richtungsgewerkschaften als großes Manko. Die Schlagkraft der Gewerkschaften war dadurch deutlich gemindert, wie sich auch während der Weltwirtschaftskrise von 1929 zeigte. Die Gewerkschaften waren nicht in der Lage, der Verarmung der Arbeiterschaft wirksam entgegenzutreten. Die Folge waren dramatische Ansehens- und Mitgliederverluste. In diese Schwächephase der Gewerkschaften fiel der Aufstieg der Nationalsozialisten. Das ist eine Erfahrung, die wir uns als Gewerkschaften auch heute wieder bewusst machen müssen.

80 Jahre danach ist heute der Blick nach vorn ebenso wichtig wie das historische Gedenken. Was sind die Lehren für die Gewerkschaften im Jahre 2013 aus den damaligen Ereignissen?

Matthias Jena Nazis haben kein Verständnis von sozialen Themen, sie sind ausschließlich Trittbrettfahrer der sozialen Fragen. Nach wie vor geht es ihnen eigentlich um die sogenannte „Volksgemeinschaft“. Damals wie heute gilt, dass die Gewerkschaften dabei nur stören. Das sollten wir immer wieder ins Bewusstsein rufen.
Nazis machen ihre Drohungen wahr, wenn sie die Möglichkeit bekommen. Anpassungsstrategien kommen ihnen entgegen, deshalb müssen wir klare Kante zeigen. Dazu gehört, für eine freie und solidarische Gesellschaft einzutreten, in der die Menschen von ihrer Arbeit ein menschenwürdiges Leben führen können und Schwächere in der Gesellschaft geschützt werden.
Das gelingt nur mit durchsetzungsfähigen Gewerkschaften, die auch in Krisenzeiten Demokratie und Wohlstand der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sichern. 1949 wurde deshalb die Einheitsgewerkschaft geschaffen. Die Einheitsgewerkschaft, in der Beamte, Angestellte und Arbeiter Mitglied sind, die Einheitsgewerkschaft – religiös neutral und parteipolitisch unabhängig. Eine Zersplitterung wie vor 1933 darf es im Sinne von Demokratie, einer engagierten Bürgerschaft und einem fürsorgenden Sozialstaat nie wieder geben.

Die Verelendung der Bevölkerung war ein Grund für den Erfolg der Faschisten. Die Industrie war außerdem zum Steigbügelhalter Hitlers geworden. Welche Verantwortung tragen heute die Sozialpartner in Europa?

Matthias Jena Rechtsradikale Strömungen können aus wirtschaftlichen Krisen Kapital schlagen, das sehen wir gerade wieder in Griechenland. Aber das muss nicht zwangsläufig so sein. Es gibt bettelarme Länder auf der Welt, die mit Faschismus nichts am Hut haben. Bei der Verteidigung des Rechtsstaats sind alle gesellschaftlichen Akteure – letztlich jede und jeder Einzelne – gefragt.
Die Neonazis haben erkannt, dass sie sich zunächst in der Zivilgesellschaft etablieren müssen, bevor sie in der Politik einen Fuß auf den Boden bekommen können. Wir beobachten seit einigen Jahren, dass sie sich verstärkt ehrenamtlich engagieren. Sie unterwandern Sportvereine, freiwillige Feuerwehr oder Bürger- und Elterninitiativen. Sie nutzen den Raum, den wir ihnen überlassen, wenn wir nicht mehr bereit sind, uns ehrenamtlich zu engagieren. In Vereinen, in Parteien oder in der Gewerkschaft. Wir müssen ihnen auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens entgegentreten, müssen wachsam sein und bleiben.

Die Inschrift auf der Gedenktafel im KZ Dachau „Nie wieder“ schien nach der Katastrophe von 1933/1945 nur logisch und die Gültigkeit der Forderung stand außer Frage. Trotzdem scheint heute nicht die Zeit zu sein, um sich bequem zurückzulehnen, weil in Deutschland Neonazis keine Chance haben würden. Wie arbeiten der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften an dieser Thematik?

Matthias Jena Seit vielen Jahrzehnten erinnert die DGB-Jugend jährlich mit einer Gedenkveranstaltung in Dachau an die Novemberpogrome von 1933. Das Wachhalten der Erinnerung ist ein wesentliches Element im Kampf gegen Rechtsradikalismus – aber das allein reicht nicht aus. Wir arbeiten in breiten Bündnissen, um Neonazis die Räume wieder zu nehmen, in die sie eingedrungen sind; sei es im bayerischen „Bündnis für Toleranz“ oder in zahllosen Initiativen vor Ort.
Aus einer regelmäßig erscheinenden Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung wissen wir, dass knapp zehn Prozent der Bevölkerung ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild haben. Ein weit höherer Teil stimmt einzelnen antidemokratischen oder menschenverachtenden Aussagen zu. Davon sind Gewerkschaftsmitglieder im Übrigen auch nicht ganz frei. Dagegen Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu leisten, ist eine Mammutaufgabe, aber eine, der wir uns täglich stellen.

Welche Gedanken gehen dir ganz persönlich durch den Kopf, wenn auf die Ereignisse von vor 80 Jahren blickst?

Matthias Jena Vor allem immer wieder die Frage, wie es dazu kommen konnte. Es gibt zahllose Bücher, Doku-mentationen, Filme und Datenbanken über die grauenvolle Geschichte der NS-Diktatur. Es gibt Gedenkstätten und Unterrichtsmaterial – das ist gut so. Auf die Frage, wie diese Terrorgeschichte angefangen hat, fehlt mir persönlich und wohl vielen anderen bis heute eine wirklich schlüssige Erklärung. Ja, ich kenne die Theorien von der Verelendung der Massen bis zur Hypothese, dass die schwierige Kindheit Hitlers ursächlich gewesen sein könnte; die Theorien über die Folgen des Versailler Vertrags bis zu den „günstigen“ Rahmenbedingungen etwa durch die aufkommenden Massenmedien. Aber das sind alles keine wirklich erschöpfenden Erklärungen. Es bleibt die Frage nach dem Warum.
Natürlich geht mir auch der Gedanke durch den Kopf, wie ich mich hätte verhalten. Und immer wieder die Frage: Was müssen wir – unter anderem wir als Gewerkschaften – tun, damit es nie wieder heißt: zu spät.

 

Tipps und Termine

Kurz & Gut
Veranstaltungen rund um das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

„Alexander der Große“
Archäologische Landesausstellung, 22. März bis 3. November 2013, Lokschuppen Rosenheim

Verehrt, gefürchtet, vergöttlicht: Alexander änderte den Lauf der Weltgeschichte. Er war König von Makedonien, Anführer der Griechen, Pharao von Ägypten und Herr über Asien. Lernen Sie den „Superstar“ der Antike kennen und folgen Sie ihm auf seinem gewaltigen Eroberungszug. Beeindruckende archäologische Funde und aufwändige Inszenierungen nehmen Sie mit von Griechenland über Kleinasien, Ägypten, Persien und Babylon bis nach Indien „ans Ende der Welt“. Ihnen begegnen große Schlachten, orgiastische Feste, Strapazen, Verzweiflung, Triumph und Trauer. Auf diesem Weg begleiten Sie Zeitzeugen, Freunde und Gegner Alexanders.
Informationen: www.lokschuppen.de/alexander-der-grosse/ueber-die-ausstellung.html

„Auf den Spuren der Rosenheim Cops“
Führungen zu den Drehorten an jedem Samstag um 16.00 Uhr

Wer kennt nicht die beliebte Serie im ZDF um den Rosenheimer Kommissar Korbinian Hofer, einem Urbayer wie er im Buche steht, und seine Kollegen. Die zahlreichen Fans der Serie können jetzt auf den Spuren der Rosen-heim-Cops die Originaldrehorte der neuen und alten Folgen kennenlernen und dabei die Stadt auf eine andere Weise entdecken. Oder wussten Sie, dass die schmucke Polizeistation eigentlich das Rosenheimer Rathaus ist?
Info: http://www.bayern.by/rosenheim-auf-den-spuren-der-rosenheim-cops

1. BikerInnen-Treffen im ver.di Bildungszentrum Brannenburg
vom 09.-11. Mai 2013

Wir laden Euch herzlich ein zum Motorradfahren in einer der beliebtesten und schönsten Ferienregionen Oberbayerns! Die zentrale Lage Brannenburgs ist ein idealer Ausgangspunkt für reizvolle Motorrad-Touren in die umgebende Bergwelt, an die oberbayerischen Seen oder ins benachbarte Österreich.
Deswegen wird es auch höchste Zeit für ein BikerInnentreffen in unserem Bildungszentrum Brannenburg! In überschaubaren Gruppen fahren wir am Freitag, 10. Mai - begleitet von unseren Tourguides - speziell ausgesuchte Routen. Wer den Aufenthalt verlängern möchte, bekommt vor Ort Tipps für individuelle Routen.
Details:
http://www.haus-brannenburg.de/Sonderangebote/BikerInnen_Treffen_Brannenburg_2013.pdf

Verdissimo!
Entspannen, entschleunigen und erholen im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

Da unser Haus in einer landschaftlich und kulturell sehr reizvollen Umgebung liegt, erreichen uns regelmäßig Anfragen zu Pauschalaufenthalten. Diesem Anliegen wollen wir künftig folgen, um unseren Gästen abseits der touristischen Pfade einen Erholungsaufenthalt der besonderen Art zu ermöglichen. Wir möchten bewusst Anregungen bieten, die als Kontrastprogramm zur Hektik des Alltags dienen sollen. Je nach Jahreszeit bieten wir verschiedene Wohlfühl-Pakete an. Erholungszeiträume 2013:

Bergfrühling am Wendelstein / Biker/-innen-Treffen (26. April bis 12. Mai 2013)
In diesem Zeitraum findet auch das erste Brannenburger Biker/-innen-Treffen statt. Die Anreise erfolgt ab 8. Mai Im Zeitraum bis 11.05. finden dann zwei begleitete Touren statt. Die restliche Zeit steht zur freien Verfügung und der Aufenthalt kann bis Sonntag den 12.05. verlängert werden.

Sommerlust (26. Juli bis 2. August, 19. bis 23. August sowie 26. bis 30. August 2013)

Goldener Herbst (27. Oktober bis 1. November 2013)

Advent in den Bergen (6. bis 13. Dezember 2013)

Für 2013 bieten wir erstmalig einen Frühbucher/-innen-Bonus an. Bei Buchungen, die bis Ende 2012 erfolgen, ist eine kostenlose Fahrt auf den Wendelstein im Preis enthalten. Selbstverständlich können auch außerhalb dieser Zeiträume Urlaubsbelegungen realisiert werden, falls neben der Seminarbelegung noch freie Kapazitäten vorhanden sind. Telefonische Anfragen beantworten unsere Kolleginnen an der Rezeption unter der Rufnummer 0 80 34 / 905-0.

Ausführliche Informationen:
http://www.haus-brannenburg.de/seminare_2013_web.pdf (ab Seite 14)

Neues bei ver.di Bildung & Beratung
Neuerscheinungen auf www.verdi-bub.de

Aktuelle Rechtsprechung
Nachzulesen unter www.verdi-bub.de/urteile/

 

Buchungsverfahren und Serviceleistungen

Das Bildungszentrum Haus Brannenburg dient neben seiner Funktion als zentrale Bildungsstätte von ver.di mit eigenem Programm-Angebot auch als Beleghaus für ver.di interne und externe Veranstaltungen. Wir sind auf Seminare ebenso eingerichtet wie für Klausur-Sitzungen, Tagungen, Workshops und Ähnliches.

Da sich die Belegungssituation stetig ändert, richten Sie Ihre Anfragen bitte immer direkt an bst.brannenburg@verdi.de. Telefonische Auskunft erteilen:
Lydia Holzer und Walburga Staber, Tel. 08034/905110,
per Fax sind wir unter 08034/905100 erreichbar.

Orientierung für die Buchung bietet unser Belegungskalender.

Auf Wunsch organisieren wir auch komplette Seminare „a la carte“ von der Planung bis zur Abrechnung, vermitteln Kontakt zu Referenten, kümmern uns um Seminarmaterialien oder machen Vorschläge für Freizeitaktivitäten außerhalb der eigentlichen Veranstaltung.
Anfragen bitte an marion.fendt@verdi.de.


Sie erhalten Ihren Use-Letter Haus Brannenburg monatlich. Sie können Ihr Abonnement jederzeit wieder kündigen. Der Use-Letter ist selbstverständlich kostenlos.