Use-Letter
ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

 

Nr. 01/2018 vom 15.01.2018

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es klingt wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk: Immer wieder taucht der verheißungsvolle Begriff eines „bedingungslosen Grundeinkommens“ in den politischen Diskussionen auf. Eine Grundsicherung für alle – unabhängig vom Alter, der beruflichen Qualifikation – egal, ob Mann oder Frau, ganz gleich, in welcher Branche. Armut ade, soziale Gerechtigkeit schien noch nie so nah. Wer kann da etwas dagegen haben.

Es lohnt deshalb ein genauerer Blick auf das, was wahlweise als sozial orientierte Variante oder als neoliberales Konzept verbreitet wird. Und dabei zeigt sich schnell: Finanzierungsmodelle, mittel- und langfristige Folgen im Sozialgefüge der Gesellschaft und Verteilungsgerechtigkeit sind unklar, widersprüchlich oder schlicht utopisch. Die Kolleginnen und Kollegen des Bereichs Wirtschaftspolitik im ver.di Bundesvorstand haben deshalb in ihren „WirtschaftsPolitikInformationen“ das Für und Wider in diesen Debatten zusammengetragen. Wir haben dazu mit Ralf Krämer und Patrick Schreiner ein Gespräch geführt, und an einigen Stellen noch genauer nachgefragt …

2018 wird (wieder) ein besonderes Jahr – zumindest aus Sicht der Betriebsräte in Deutschland. Zwischen 1. März und 31. Mai finden im ganzen Land BR-Wahlen statt. Alle vier Jahre werden die Mitglieder der Gremien der betrieblichen Mitbestimmung gewählt. Leider ist ein Betriebsrat noch immer nicht in allen Unternehmen selbstverständlich. Da, wo es die Gremien gibt, stehen sie oft unter Druck, wie unsere Gesprächspartnerin Kerstin Jerchel weiß.

Grund genug, um die neuen und alten BR-Mitglieder regelmäßig und fundiert zu schulen, zum Beispiel im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg. Die entsprechenden Seminare finden sich übrigens [hier] – im Seminarprogramm 2018 unseres Hauses.

Allen Kolleginnen und Kollegen, Teilnehmenden und Gästen des Hauses einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches, gesundes und glückliches neues Jahr. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am Fuße des Wendelsteins.

Mit besten Grüßen vom Wendelstein
Das Team des ver.di Bildungszentrums Brannenburg

 

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ver.di Bildungszentrum
Haus Brannenburg

Schrofenstr. 32
83098 Brannenburg

www.haus-brannenburg.de

 

verantwortlich:
Britta Klinkforth (V.i.S.d.P.)
Fon: 08034/905-142
britta.klinkforth@verdi.de

Redaktion:
Marko Junghänel
Fon: 089/74 38 96 -57
Fax: 089/74 38 96 -52
info@marko-junghaenel.de

 
Aktuelles vom 15. Januar 2018
Aufzählung Seminare/Veranstaltungen - unsere Empfehlungen
Aufzählung Seminare
Aufzählung Themen und Köpfe der Bildungsarbeit, Teil 1
Aufzählung Themen und Köpfe der Bildungsarbeit, Teil 2
Aufzählung Themen und Köpfe der Bildungsarbeit, Teil 3
Aufzählung Tipps/Termine
Aufzählung Buchungsverfahren und Serviceleistungen

 

Seminare/Veranstaltungen

(Die durchführenden ReferentInnen sind nach dem Seminartitel angegeben)

Bildungsempfehlungen für jedes Betriebsratsmitglied:

Kenntnisse des Betriebsverfassungsgesetzes als gesetzliche Grundlage für die Tätigkeit des Betriebsrats sind Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Betriebsratsarbeit aller Betriebsratsmitglieder, denn schließlich verhandelt der Betriebsrat mit dem Arbeitgeber auf Augenhöhe.

Für den Erwerb von grundlegenden Kenntnissen wird eine Grundqualifizierung angeboten, die aus vier Seminarwochen besteht.

Um das Prinzip der Augenhöhe zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber herzustellen, empfehlen wir jedem Betriebsratsmitglied die Teilnahme an allen 4 Seminaren der Betriebsräte-Grundqualifizierung möglichst innerhalb von 1½ Jahren.

Die Konzeption der Grundqualifizierung sieht vor, das grundsätzlich zunächst das Seminar
Aller Anfang ist … gar nicht so schwer – Betriebsräte Grundqualifizierung, Einführung und Überblick
besucht wird.

Die Seminare:
Mensch geht vor! – Betriebsräte Grundqualifizierung, Personelle Angelegenheiten
und
Agieren statt reagieren - Betriebsräte Grundqualifizierung, soziale Angelegenheiten
können in beliebiger Reihenfolge besucht werden.

Das Seminar
Beständig ist allein der Wandel  - Betriebsräte Grundqualifizierung, Wirtschaftliche Angelegenheiten
sollte aber die Grundqualifizierung abschließen.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Aufbau– und Spezialseminaren die auch für die gesetzliche Interessenvertretung geeignet sind.

Besondere Empfehlungen:

  • TVöD-Aufbau: Eingruppierungsrecht Bund 1
    Grundlagen des Eingruppierungsrechts gemäß TVöD-Bund und Tarifvertrag über die Entgeltordnung

    BA 01 180129 01
  • BPersVG: Einstieg leicht gemacht
    Einführung und Überblick (PR 1)

    BA 01 180219 01
  • BPersVG: Mitbestimmen - mitgestalten - durchsetzen
    Beteiligungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten (PR 2)

    BA 01 180305 01

Wissen ist Macht - Macht ist Wissen
lautet das Prinzip für eine erfolgreiche Interessenvertretung im Betrieb oder in der Dienststelle. Das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg verfügt über ein breites Angebot an Grundlagen- Aufbau- und Spezialseminaren, die dazu geeignet sind, die Arbeit der Interessenvertretung zu stärken. In folgenden Seminaren sind noch Plätze frei:

(Eine Verlängerung des Aufenthaltes im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg kann auf Anfrage möglich sein. Freie Kapazitäten und Preise erfragen sie bitte unter der Durchwahl 08034/905-0)

 

Seminare 2018

Aller Anfang ist ... gar nicht so schwer
Betriebsverfassung: Einführung und Überblick (BR 1)

11.03.2018 - 16.03.2018
BA 01 180311 01 [ Anmelden ]
Walter Lukas, N. N.
22.04.2018 - 27.04.2018
BA 01 180422 01 [ Anmelden ]
Elfriede Martin, Thomas Nicolai

Hinweis: Die Grundqualifizierung sieht vor, dass zunächst dieses Seminar besucht werden sollte.

Freistellungsgrundlagen:  § 37 Abs. 6 BetrVG, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 995,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Um die Interessen der Arbeitnehmer/-innen konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Aufgaben und Pflichten im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Das passende Werkzeug hierzu ist das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG): Es ist die wichtigste rechtliche Arbeitsgrundlage für den Betriebsrat und bildet die Basis zur Bewältigung der vielen Aufgaben und Möglichkeiten.
In diesem Seminar können Sie anhand des praxisnahen Umgangs mit den Gesetzestexten die wesentlichen Rechtsgrundlagen für Ihre Arbeit kennenlernen und zusätzlich Kenntnisse und Fertigkeiten zur praktischen Umsetzung Ihrer Aufgaben und Vorhaben erwerben. Schließlich müssen Sie die relevanten gesetzlichen Bestimmungen nicht nur kennen, sondern auch anwenden können, um die Interessen der Beschäftigten kompetent zu vertreten. So lassen sich bestehende Probleme lösen und Arbeitsbedingungen mitgestalten.
Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt des Seminars auf der Vermittlung des Betriebsverfassungsgesetzes und dessen Anwendung in Ihrer alltäglichen Arbeit als Betriebsratsmitglied. So finden Sie sich in Ihrer neuen Aufgabe garantiert schnell zurecht!

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  •  Worauf es ankommt: Aufgaben des Betriebsrats (§ 80 BetrVG)
  • Beschlussfassung und Geschäftsführung des Betriebsrats
  • Die Betriebsratstätigkeit: Die wichtigsten Gesetze und Kommentare
  • Der richtige Umgang mit Gesetzeskommentaren
  • Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
  • Tipps zur Informationsbeschaffung und Informationspolitik
  • Umfang der Beteiligungsrechte und mögliche Wege zu deren Durchsetzung

Mensch geht vor!
Betriebsverfassung: Personelle Angelegenheiten (BR 2)

11.03.2018 - 16.03.2018
BA 01 180311 02 [ Anmelden ]

Elfriede Martin

Hinweis: Besuch des BR 1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 995,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Das strikt praxisorientierte Seminar ‚Mensch geht vor!‘ liefert Ihnen das nötige Grundwissen, um bei personellen Angelegenheiten bestmöglich im Sinne der Belegschaft handeln zu können.
Personelle Angelegenheiten - was so sachlich-nüchtern klingt, ist die allgemeine Bezeichnung für einen arbeitsrechtlichen Themenbereich, der oft im betrieblichen Alltag für die Beteiligten stark emotional aufgeladen ist. Einstellung, Versetzung, Eingruppierung oder Kündigung - es geht um Entscheidungen mit meist nachhaltigem Einfluss auf die Biografie der/des einzelnen Beschäftigten.
In all diesen Fällen ist die gesetzliche Interessenvertretung gefordert, denn: keine Kündigung und keine Einstellung ohne den Betriebsrat, keine Versetzung oder Eingruppierung ohne seine Mitwirkung! Um einen möglichen Schaden von den Beschäftigten des Betriebs abzuwenden, muss jedes Betriebsratsmitglied mit den grundlegenden Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes vertraut sein.
Die Grundlagen dazu werden Ihnen in diesem Seminar kompakt und lebensnah vermittelt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Recht so? Die Rechtsnormen bei personellen Angelegenheiten
  • Einstellung, Versetzung, Eingruppierung
  • Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrats
  • Kündigungen: Die Beteiligungsrechte des Betriebsrats
  • Die außerordentliche Kündigung in besonderen Fällen
  • Grundsätze der Personalplanung

Agieren statt reagieren
Betriebsverfassung: Soziale Angelegenheiten (BR 3)

18.03.2018 - 23.03.2018
BA 01 180318 01 [ Anmelden ]

Stephanie Merz, Werner Tomek

Hinweis: Besuch des BR 1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG
Seminargebühr: 995,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Unser Seminar ‚Agieren statt reagieren‘ vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse über die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats und zeigt Ihnen gleichzeitig problembezogen anhand praktischer Beispiele auf, wie der Betriebsrat seine Rechte im Betrieb optimal wahrnehmen und durchsetzen kann.
Der Betriebsrat kann in wichtigen sozialen Angelegenheiten, wie z.B. bei  Regelungen zur Arbeitszeit, zum Urlaubsplan, zum Arbeits- und  Gesundheitsschutz oder zur betrieblichen Lohngestaltung nicht nur reagieren, sondern selbst initiativ werden und zugunsten der Beschäftigten Betriebsvereinbarungen durchsetzen - notfalls sogar erzwingen.
Ihre Kompetenz in Richtung aktiver Mitbestimmung zu schulen, ist das Ziel dieses Seminars. Dem intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden wird dabei ein hoher Stellenwert beigemessen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Agieren statt reagieren: Initiativrechte des Betriebsrats
  • Wer darf was? Mitbestimmungsrechte und die Grenzen der Mitbestimmung
  • Hier sprechen Experten: Der Einsatz von Sachverständigen
  • Die Zielgerade: Abschluss von Betriebsvereinbarungen
  • Die Einigungsstelle: Wissenswertes über Zuständigkeit und Verfahren

Beständig ist allein der Wandel!
Betriebsverfassung: Wirtschaftliche Angelegenheiten (BR 4)

18.03.2018 - 23.03.2018
BA 01 180318 02 [ Anmelden ]

Michael Theil, Karin Wagner

Hinweis: Besuch des BR 1-Grundseminars; vorheriger Besuch der BR-Grundseminare 2 und 3 empfohlen

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG
Für die Termine in 2018 gelten folgende Preise:
Seminargebühr: 995,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Wirtschaftliche Angelegenheiten haben oft mit sich verändernden Rahmenbedingungen zu tun oder bedeuten sogar den radikalen Umbau eines Betriebs oder Unternehmens: Arbeitsprozesse werden grundlegend geändert, Teilbereiche geschlossen, Abteilungen umstrukturiert oder ausgelagert. Häufig sind Arbeitsplätze gefährdet, fast immer verändern sich Arbeitsinhalte und -bedingungen. Zugleich werden neue Qualifikationen zwingend erforderlich.
Diese Veränderungen sind oft schleichend, kaum zu bemerken, aber dennoch tiefgreifend und wirkungsvoll. Manchmal erscheinen sie auch in Form einer aufsehenerregenden Aktion. Im Kern stellen sie immer eine Herausforderung für Betriebsrat und Belegschaft dar.
Im Seminar erfahren Sie anhand konkreter Fallbeispiele, wie Sie als Betriebsrat derartige Prozesse frühzeitig erkennen und somit wirtschaftliche Angelegenheiten erheblich beeinflussen können. Neben der Kenntnis rechtlicher Bestimmungen bekommen Sie auch das nötige Rüstzeug in Fragen der richtigen Strategie, um elementare Forderungen erfolgreich durchzusetzen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Was geht da vor? Frühzeitiges Erkennen betrieblicher Veränderungen
  • Wer weiß was? Informationsrechte des Betriebsrats, Informationspflichten des Arbeitgebers
  • Geht das? Bewertung betrieblicher Veränderungen und ihrer Konsequenzen
  • Nicht ohne uns! Beteiligung des Betriebsrats an betrieblichen Veränderungsprozessen
  • Gemeinsam stark: Zusammenarbeit zwischen Belegschaft und Betriebsrat
  • Was wir wollen: Entwicklung und Durchsetzung von Forderungen

BPersVG: Einstieg leicht gemacht
Einführung und Überblick (PR 1)

19.02.2018 - 23.02.2018
BA 01 180219 01 [ Anmelden ]

Henning Reimann, N.N.
16.04.2018 - 20.04.2018
BA 01 180416 01 [ Anmelden ]
Celile Aydinlioglu, Friedrich Paschke

Freistellungsgrundlagen:  § 46 Abs. 6 BPersVG, § 96 Abs. 4 SGB IX 
Seminargebühr: 920,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Gratulation! Sie sind in den Personalrat gewählt worden. Nun stellen sich die Fragen: Was kann und darf ein Personalrat? Was genau sind Ihre Rechte und Pflichten?
Dieses Seminar vermittelt Ihnen in Verbindung mit dem Seminar ‚BPersVG: Mitbestimmen - mitgestalten - durchsetzen‘ die erforderlichen Kenntnisse des Bundespersonalvertretungsrechts.
Das Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) ist die rechtliche Grundlage für das Handeln der Personalräte. Um seine Ziele effektiv verfolgen und die Interessen der Beschäftigten der Dienststelle wirksam vertreten zu können, muss der Personalrat unbedingt die gesetzlichen Möglichkeiten und Vorschriften kennen und nutzen. Die Teilnahme an diesem Seminar bringt Sie auf den neuesten Stand der Gesetzgebung und vermittelt Ihnen so mehr Sicherheit für Ihren zukünftigen Aufgabenbereich.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wer sind wir? Rolle und Selbstverständnis des Personalrats
  • Wo steht das? Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
  • Was tun wir? Die Aufgaben des Personalrats
  • Die Zusammenarbeit mit der Dienststelle
  • Informationsbeschaffung und Informationspolitik
  • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten

BPersVG: Mitbestimmen - mitgestalten - durchsetzen
Beteiligungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten (PR 2)

05.03.2018 - 09.03.2018
BA 01 180305 01 [ Anmelden ]

Stephan Kuchenbecker, N.N.

Hinweis: Besuch des PR 1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen: § 46 Abs. 6 BPersVG
Seminargebühr: 920,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Aufbauend auf  ‚BPersVG: Einstieg leicht gemacht‘ werden Ihnen in diesem Seminar weitere grundlegende Kenntnisse vermittelt, die Personalratsmitglieder benötigen, um die Interessen der Beschäftigten in personellen und sozialen Angelegenheiten wirksam vertreten zu können.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • So geht‘s: Formen und Verfahren der Mitbestimmung und Mitwirkung
  • Nur mit uns! Beteiligungsrechte bei personellen und sozialen Angelegenheiten
  • Interne Hierarchien: Die Stufenvertretung
  • Agieren statt reagieren: Initiativrechte - Einigungsstelle - Verfahrensrecht
  • Schriftlich festhalten: Dienstvereinbarungen zwischen Personalrat und Dienststellenleitung

Begründung des Arbeitsverhältnisses
22.04.2018 - 27.04.2018
BA 01 180422 02 [ Anmelden ]

Thomas Rosenland,  Werner Haub

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 995,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Gesetzliche Interessenvertretungen sind in ihrem Arbeitsalltag mit einer Vielzahl juristischer Probleme und Aufgabenstellungen konfrontiert. Die Arbeit in einer gesetzlichen Interessenvertretung erfordert deshalb grundlegende Kenntnisse über die Inhalte der einschlägigen Gesetze und der dazu ergangenen Rechtsprechung sowie über den Umgang damit. Bei der Vielzahl der Gesetze ist es jedoch oft schwer, sich zurechtzufinden und den Überblick zu behalten.
In Teil 1 dieser Seminarreihe wird zunächst das Basiswissen über die Strukturen des vielschichtigen Arbeitsrechtssystems vermittelt, und es werden arbeitsrechtliche Grundbegriffe geklärt. Im Anschluss werden die rechtlichen Probleme, die sich im Zusammenhang mit der Anbahnung, der Begründung sowie dem Bestand eines Arbeitsverhältnisses (Rechte und Pflichten) ergeben können, besprochen.
Darüber hinaus werden die jeweiligen Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung dargestellt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtsquellen des Arbeitsrechts, Geschichte und Aufbau des Arbeitsrechtssystems
  • Wesen und Funktion des Arbeitsrechts, Grundbegriffe, Rechtsquellen
  • Abgrenzung zwischen individuellem und kollektivem Arbeitsrecht
  • Begründung des Arbeitsverhältnisses
  • Inhalte des Arbeitsvertrags
  • Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag
  • Weisungsrecht des Arbeitgebers
  • Praxisfälle aus der aktuellen Rechtsprechung

TVöD-Aufbau: Eingruppierungsrecht Bund 1
Grundlagen des Eingruppierungsrechts gemäß TVöD-Bund und Tarifvertrag über die Entgeltordnung

29.01.2018 - 02.02.2018
BA 01 180129 01 [ Anmelden ]
Otto Biederer

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 920,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Die Eingruppierung der Beschäftigten erfolgt nach den Regelungen der §§ 12, 13 TVöD-Bund und der Entgeltordnung. Als Betriebs- bzw. Personalratsmitglied bestimmen Sie bei der Einstellung und Eingruppierung mit. Ihnen obliegt die Aufgabe, Ein- und Höhergruppierungen auf ihre tarifliche Richtigkeit hin zu überprüfen.
Das Seminar ‚Eingruppierungsrecht‘ vermittelt Grundkenntnisse zur Eingruppierung, zu Aufbau und Systematik der einzelnen Teile des Tarifvertrags über die Entgeltordnung des Bundes sowie zum Grundsatz der Tarifautomatik. Die Teilnehmenden gehen mit Tätigkeitsmerkmalen und Arbeitsvorgängen um. Sie verstehen spezielle Eingruppierungsfragen und lernen, ihre Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Erläutert werden Aufbau und Struktur sowie Stufenverläufe der Entgelttabellen im TVöD-Bund. Außerdem werden die in diesem Zusammenhang bestehenden Beteiligungsrechte des Betriebs- bzw. Personalrats erläutert.

TVöD-Aufbau: Eingruppierungsrecht VKA 1
Grundlagen des Eingruppierungsrechts gemäß TVöD-VKA

23.04.2018 - 27.04.2018
BA 01 180423 02 [ Anmelden ]

Otto Biederer

Hinweis: Besuch des BR 1-/PR 1-Grundseminars

Freistellungsgrundlagen:  § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
Seminargebühr: 920,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Die Eingruppierung der Beschäftigten erfolgt nach den Regelungen der §§ 12, 13 TVöD-VKA und der Entgeltordnung. Als Betriebs- bzw. Personalratsmitglied bestimmen Sie bei der Einstellung und Eingruppierung mit. Ihnen obliegt die Aufgabe, Ein- und Höhergruppierungen auf ihre tarifliche Richtigkeit hin zu überprüfen.
Das Seminar ‚Eingruppierungsrecht‘ vermittelt Grundkenntnisse zur Eingruppierung, zu Aufbau und Systematik der einzelnen Teile des Tarifvertrags über die Entgeltordnung VKA sowie zum Grundsatz der Tarifautomatik. Die Teilnehmenden gehen mit Tätigkeitsmerkmalen und Arbeitsvorgängen um. Sie verstehen spezielle Eingruppierungsfragen und lernen, ihre Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Erläutert werden Aufbau und Struktur sowie Stufenverläufe der Entgelttabellen im TVöD-VKA. Außerdem werden die in diesem Zusammenhang bestehenden Beteiligungsrechte des Betriebs- bzw. Personalrats erläutert.

Was können der Arbeitgeber und ich für meine Gesundheit tun?
Gesundheit fordern und fördern - Impulse zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

16.04.2018 - 20.04.2018
BA 05 180416 03 [ Anmelden ]
Elfriede Martin

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG,  analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 1020,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) erzielt bei arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen oft Erfolge, wo der klassische Arbeitsschutz nicht greift, der sich vorwiegend an sicherheitstechnischen Einzelproblemen orientiert.
Sie fragt nicht nur nach krank machenden, sondern auch nach gesund erhaltenden Faktoren im Arbeitsprozess, auch unter dem Aspekt alter(n)sgerechter Arbeit. Außerdem werden mit dem präventiven Ansatz Beschwerde- und Krankheitsschwerpunkte im Betrieb ermittelt und deren Ursachen gezielt bekämpft. Unterstützung leisten Krankenkassen, deren gesetzlicher Auftrag auch Prävention und BGF umfasst.
Das Seminar bietet Ihnen anhand von Praxisbeispielen Anregungen und Argumente für eine Einführung der BGF und gibt Orientierung für erste Schritte der gesetzlichen Interessenvertretung.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wie funktioniert Betriebliche Gesundheitsförderung? Praxisbeispiele für BGF-Maßnahmen und Erfolgsfaktoren
  • Bei welchen Gesundheitsproblemen im Betrieb greift BGF besonders effektiv?
  • Rechtliche Anknüpfungspunkte
  • Nutzen für Beschäftigte und Betrieb; Kosten-Nutzen-Bilanz
  • Akteure und Institutionen der BGF: Wer kann uns (extern) unterstützen?
  • Beteiligung der Beschäftigten, Gesundheitszirkel
  • Überblick: Instrumente der Gesundheitsförderung, z.B. Gefährdungsanalysen
  • Handlungsmöglichkeiten gesetzlicher Interessenvertretungen

Psychische Belastungen und Beanspruchungen - Grundlagen
05.03.2018 - 07.03.2018
BA 05 180305 02 [ Anmelden ]

Sabine Heegner

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 775,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 128,40 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 158,87 € inkl. MwSt.

Endlich stehen die psychischen Belastungen im Arbeitsschutzgesetz! Und durch die Zusammenführung der Bildschirmarbeitsverordnung mit der Arbeitsstättenverordnung sind die psychischen Belastungen noch eindeutiger ins Zentrum der Aufmerksamkeit und der Pflichten im Arbeitsschutz gerückt.
Zeit also, wirklich im Betrieb auf die Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen zu drängen und die betrieblichen Akteure ans Arbeiten zu bringen. Das geht leichter, wenn die betriebliche Interessenvertretung gut weiß, worum es geht.

In diesem Seminar werden die Grundlagen für den Umgang mit dem Thema gelegt:

  • Mitbestimmungsrechte im Arbeitsschutz
  • Was genau sind eigentlich psychische Belastungen?
  • Wie geht eine Gefährdungsbeurteilung dafür, welche Methoden helfen
  • Welche Akteure können im Betrieb den Arbeitgeber unterstützen, mit wem kann die betr. Interessenvertretung zusammenarbeiten?
  • Methodenmix, was passt zu welcher Situation?
  • Und nach der Gefährdungsbeurteilung - was kann getan werden?

Mobbing, Bossing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
18.03.2018 - 23.03.2018
BA 01 180318 03 [ Anmelden ]

Christa Hasenmaile, Hans-Rudolf Schiesser

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG,  analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 1020,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Mobbing und Bossing sind häufig missbrauchte Begriffe. Nicht jede Bösartigkeit, Ungerechtigkeit oder psychischer Druck fallen unter diese Bezeichnungen. Ebenso häufig herrscht große Verwirrung darüber, was als sexuelle Belästigung zu gelten hat.
In diesem Seminar werden eindeutige und praktikable Definitionen dieser Begriffe erarbeitet, damit Abgrenzungen gegenüber anderen problematischen Handlungen möglich werden. Dies ist notwendig, um jeweils spezifische und effektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Wir lernen die unterschiedlichen Ursachen und Formen von Mobbing, Bossing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz kennen und erfahren mehr über effektive Maßnahmen zur Prävention und Intervention.
Mobbing- und Bossingprozesse sind ein gruppendynamisches Phänomen, sexuelle Belästigung erfolgt meist durch einzelne Personen. Wir untersuchen jeweils die Motive und Verhaltensstrategien der Täter(-gruppen) bzw. Belästiger/-innen, um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Schutz und Hilfe für die betroffenen Opfer stehen dabei im Zentrum.
Innerbetriebliche Aufklärungsarbeit, Schaffung eines humanen Betriebsklimas und die Aufgaben als Interessenvertretung in Bezug auf die Schutzbedürftigen bilden den Kern des handlungsorientierten Seminarteils.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rahmenbedingungen als Auslöser
  • Möglichkeiten zur Prävention und Aufklärung
  • Gebote und Vorgehensweisen der Interessenvertretung
  • Erstellung effektiver Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen

Klare Rede, starke Wirkung! - Teil 1
Redesituationen vor großen Gruppen meistern

11.03.2018 - 16.03.2018
BA 01 180311 03 [ Anmelden ]

Hans-Rudolf Schiesser

Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühr: 995,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.

Die Arbeit als Mitglied einer gesetzlichen Interessenvertretung erfordert mehr als einen professionellen Umgang mit Gesetzestexten. Auch an die Art und Weise Ihres Auftretens und an Ihr rhetorisches Geschick werden hohe Ansprüche gestellt, z.B. beim Auftritt auf der Betriebs-/Personalversammlung, bei der Gestaltung kurzer Redebeiträge oder längerer Überzeugungsreden und bei Gesprächen mit dem Arbeitgeber.
Neben den Inhalten und dem Aufbau entscheiden der Redestil, die Körpersprache und die innere Haltung über die Wirkung von Redebeiträgen. Dieses Seminar vermittelt Ihnen praxisnah und mit Spaß die Grundlagen erfolgreicher Rhetorik, angefangen bei der Überwindung von Lampenfieber und Sprachhemmungen, dem bestmöglichen Aufbau einer Rede, der angemessenen und persönlich stimmigen Körperhaltung, dem richtigen Stimmeinsatz bis hin zum souveränen Umgang mit möglichen Störungen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wie formuliere ich zündend, überzeugend und verständlich?
  • Wie gehe ich produktiv mit meiner Redeangst um?
  • Was kann mich bei der Vorbereitung und bei der Rede selbst unterstützen?
  • Wie setze ich Sprache und Körpersprache zielgerichtet ein?
  • Wie gehe ich mit Störungen um?

 

Themen und Köpfe der Bildungsarbeit, Teil 1

Manfred WeidenfelderManfred Weidenfelder neuer Leiter des ver.di Bildungszentrums Haus Brannenburg

Seit dem Jahreswechsel hat der 45 jährige Manfred Weidenfelder die Leitung des ver.di Bildungszentrums Brannenburg übernommen.

Der Sozialpädagoge und Sozialbetriebswirt war davor im ver.di Landesbezirk Bayern als Fachbereichsleiter tätig. Im Fachbereich Verkehr war Manfred Weidenfelder für die Tarifarbeit im Fachbereich zuständig. Daneben war er für die politische Planung und Steuerung der Branchenpolitik im Verkehrssektor tätig.

In den letzten zehn Jahren hat Manfred Weidenfelder ver.di im Bezirk Mittelfranken und auf Landesebene begleitet und mitgestaltet, davor war er als pädagogischer Mitarbeiter in der Jugendbildungsstätte der IG Metall beschäftigt.

"Mit diesem Mix aus unterschiedlichen Organisationserfahrungen trete ich die Stelle als Leiter des Bildungszentrums an", erklärte Weidenfelder. Neben der wirtschaftlichen Absicherung des Hauses Brannenburg stehe im Fokus der Arbeit die Weiterentwicklung der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit für das „neue“ ver.di mit seinen „neuen“ Arbeitsprozessen und Strukturen, so Weidenfelder. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den ehren- und hauptamtlichen Kollegen in ver.di“, betonte er.

 

Themen und Köpfe der Bildungsarbeit, Teil 2

Bedingungsloses Grundeinkommen

Gute ArbeitTop oder Flop? Was auf den ersten Blick verheißungsvoll klingt, ist bei genauerem Hinsehen Augenwischerei. Außerdem gibt es längst bessere und wirksamere Konzepte. Ein Gespräch mit Ralf Krämer und Patrick Schreiner aus dem ver.di Bundesvorstand.

Was ist der Grundgedanke eines bedingungslosen Grundeinkommens?

Ralf Vereinfacht gesagt, möchte man damit die Existenzsicherung der Menschen von der Erwerbstätigkeit abkoppeln. Dieser Vorstellung wiederum liegt häufig die Annahme zugrunde, dass in modernen Gesellschaften keine planmäßige und kontinuierliche Erwerbsarbeit nötig sein, weil es ohnehin nicht genug Arbeit gäbe.

Aber Arbeit hat ja auch eine Funktion über den Gelderwerb hinaus …

Patrick Das stimmt. Arbeit ermöglicht vor allem Teilhabe an der Gesellschaft, sie ist Ort von Kontakten mit anderen Menschen und soziales Bindeglied innerhalb der Gesellschaft. In der Arbeit können sich Menschen verwirklichen. Hinter den neoliberalen Bestrebungen zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens vermute ich deshalb die Ansicht, dass man bestimmte Teile der Bevölkerung dauerhaft abgeschrieben hat.
Hier scheint die Vorstellung durch, dass es nutzlose Menschen gebe. Man müsse sie irgendwie versorgen, speist sie mit einem solchen bedingungslosen Grundeinkommen auf niedrigstem Niveau ab und hofft, seine Ruhe zu haben. Teilhabe ist nicht gewünscht.
Ralf Es gibt zudem die Meinung, dass Arbeit grundsätzlich mit Abhängigkeit und Zwang verbunden sei. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen hätten die Menschen angeblich die die Freiheit, die Dinge zu tun, die ihrer Persönlichkeit entsprechen. Wie durch ein Wunder wären das genau die Arbeiten, die auch für die Gesellschaft insgesamt notwendig sind. Das halte ich für illusorisch.

Kaufen sich Unternehmen mit ihrer Forderung nach einem BGE von ihrer gesellschaftlichen Verantwortung frei? Wohin würde das führen?

Ralf Mit der Einführung eines BGE wollen die Unternehmer, die das vertreten, erreichen, dass es eine minimale Absicherung gibt. Alles, was darüber hinaus geht, wäre dann Sache eines jeden Einzelnen. Soziale Leistungen der Daseinsvorsorge etwa würden nicht mehr in Verantwortung des Staates gesehen, auch die Arbeitgeber sollen so von ihren Verpflichtungen entbunden werden. Letztlich würden wir nach diesem Modell eine Gesellschaft der höchsten Individualisierung bekommen.
Patrick Alle Sozialversicherungssysteme würden nach neoliberalen Modellen abgeschafft, eine irgendwie geartete Beschäftigungspolitik fiele weg, weil man sie nicht mehr brauchen würde.

Ist das gerecht?

Ralf Wenn alle gleich viel bekommen – unabhängig von ihrem tatsächlichen Bedarf und ihrer Ausgangssituation, ist das nicht gerecht. Nur wenn Bedarfe und Grundlagen betrachtet werden, können gerechte Leistungen gezahlt werden, die in ihrer Höhe unterschiedlich sein müssen.
Die allermeisten Menschen akzeptieren zudem, dass es eine Leistungsgerechtigkeit gibt: Wer mehr zum Wohl der Gesellschaft beiträgt, hat auch höhere Ansprüche auf Leistungen der Gesellschaft.

Welches sind die Grundlinien der sozial orientierten und der neoliberalen Konzepte?

Ralf Den Neoliberalen geht darum, den Sozialstaat radikal zurückzufahren. Sozialversicherungsleistungen, Arbeitnehmerschutzrechte, Lohnfortzahlungen, Tarifverträge – alles würde wegfallen. Dieses Konzept ist natürlich im Sinne der privaten Versicherungsunternehmen und des Kapitals insgesamt.
Auf der anderen Seite haben die sozialen Modelle falsche Erwartungen. Sozialleistungen in vollem Umfang und zusätzlich ein BGE – das ist aus der Perspektive der Finanzierbarkeit und Durchsetzbarkeit schlicht illusorisch.

Wer würde tatsächlich vom BGE profitieren?

Ralf Das BGE wäre immer eine Umverteilung von Einkommen und bestenfalls ein Nullsummenspiel, wenn die Produktion nicht einbricht. Es würde also einen großen Teil der Bevölkerung geben müssen, der mehr einzahlt. Profitieren könnten die ärmeren Menschen, theoretisch. Ob das politisch durchsetzbar wäre, ist mehr als fraglich. Denn die Mehrheit der abhängig Beschäftigten müssten über Abgaben und Steuern enorme Mittel aufbringen, um die Sache zu finanzieren. Zugleich würde das Lohnniveau durch Kombilohnwirkungen eines BGE unter Druck geraten.

Der gesellschaftliche Reichtum muss also auch künftig durch Produktion und Dienstleistungen erarbeitet werden …

Ralf Ja, und durch die dabei entstehenden Einkommen finanziert. Das ist auf jeden Fall so, ein BGE produziert ja nichts. Die notwendige Konsequenz wäre eine massiv erhöhte Abgabenquote, die bei 70 bis 80 Prozent liegen müsste.
Patrick Und natürlich würde es Anpassungsreaktionen geben – illegale oder halb legale. Stichwort Steuergestaltung. Hier sind abhängig Beschäftigten gegenüber Selbstständigen per se benachteiligt. Schwarzarbeit und andere Formen der Steuervermeidung würden sich weiter ausbreiten.

Die ein BGE die Antwort auf die Systemfrage?

Ralf Aus meiner Sicht ist das BGE Augenwischerei. Es beruht ja außerdem selbst darauf, den bisherigen kapitalistischen Wirtschaftsprozess fortzuführen, um die durch ein BGE kaufbaren Güter und Dienstleistungen zu produzieren. Alles müsste weiterlaufen wie bisher.

Was bedeutet das alles aus gewerkschaftlicher Sicht?

Ralf Das BGE ist keine Alternative. Wir müssen uns stattdessen weiter um bessere Löhne kümmern, um Arbeitszeitverkürzung und eine Reform des Sozialsystems. In den Bereichen der Grundsicherung müssen höhere und repressionsfreie Leistungen ermöglicht werden. Das geht einher mit unserer Forderung nach bessern Renten, einer Bürgerversicherung. Wie sind überzeugt, dass es der bessere Weg ist, am bisherigen Sozialstaat anzusetzen und ihn zu verbessern.
Patrick Eher linke Modelle eines BGE verkennen zudem die Kräfteverhältnisse. Unsere Forderungen nach Rückverteilung und „Guter Arbeit“ sind nur sehr langsam und schwer durchzusetzen. Warum sollte es leichter sein, die Mittelschicht oder vermögende Menschen zu deutlich höheren Abgabeleistungen zu bringen? Im Gegenteil – Gewerkschaften würden durch ein BGE eher geschwächt, die Durchsetzungsfähigkeit fortschrittlicher Organisationen und Inhalte wäre noch geringer.
Ralf Wir müssen uns auch von der Vorstellung verabschieden, dass es genügen würde, den Menschen Geld zu geben und dann darauf zu hoffen, dass alles gut wird. Arbeit muss vielmehr gestaltet werden. Die Position der Beschäftigten muss gestärkt werden, es braucht stärkere Gewerkschaften und eine Humanisierung der Arbeit, zum Beispiel durch mehr Zeitsouveränität der Menschen.

Was ist in dieser Frage von einer künftigen Bundesregierung – ggf. einer großen Koalition – zu erwarten?

Patrick Rein gar nichts, wenn es auf eine solche Koalition hinausläuft. Es gibt verfestigte Gedankenspiele zum BGE bei den Linken, den Grünen und der FDP – nur vereinzelt in der Union. Ich denke also, dass uns dieses Thema in dieser Legislaturperiode kaum begegnen wird.

Und was sagen ver.di Mitglieder dazu?

Ralf Das BGE hat durchaus eine Fangemeinde – auch in ver.di. Ein Teil der Selbständigen ist wohl da am ehesten ansprechbar, auch ein Teil der Erwerbslosen. In der praktischen Gewerkschaftsarbeit spielt das Thema keine Rolle. Anders bei Kongressen, wo es immer mal wieder entsprechende Anträge gibt.
Man braucht eigentlich kein BGE, denn die wirksamen Alternativen liegen ja seit Jahren auf dem Tisch. Als Gewerkschaft müssen wir aber in diesen Fragen sichtbarer werden, uns stärker und wirksamer für die Interessen der prekär Beschäftigten und der Erwerbslosen einsetzen. Das Schlagwort heißt nach wie vor „Gute Arbeit“ – das BGE würde die drängenden Fragen nicht lösen.

Interview: Marko Junghänel

Weitere Informationen: http://wipo.verdi.de/publikationen/++co++d3273f06-a3a0-11e3-be01-525400248a66

 

Themen und Köpfe der Bildungsarbeit, Teil 3

BR-Wahl 2018

Kerstin JerchelKerstin Jerchel über die Betriebsratswahlen, die ab 1. März bundesweit stattfinden.

Angesichts bewegter politischer Zeiten – sind die Betriebsratswahlen diesmal irgendwie besonders?
Im Prinzip ist alles wie in den letzten Jahren. Anfragen von Wahlvorständen – besonders von Gremien, die sich vorhaben, erstmals einen Betriebsrat zu gründen gibt es, inhaltlich sind die Anfragen ähnlich wie in früheren Jahren. Es werden derzeit Überlegungen zu Listen aufgestellt, man fragt uns, wie man am besten Fehler bei der Durchführung von BR-Wahlen vermeiden kann. Es gibt Spezialfragen zu bestimmten Branchen und Betrieben oder dazu, ob es gegebenenfalls Veränderungen im Betriebsverfassungsgesetz gibt. Die Vorbereitungen laufen im besten Sinne des Wortes routiniert ab.
Das Thema AfD und die von ihnen initiierten Arbeitnehmervertretungen wird öffentlich diskutiert. Diese Entwicklung ist aber kaum wahrnehmbar; im Organisationsbereich von ver.di ist davon nichts zu spüren.
Darüber hinaus haben wir unsere Materialien und Argumente zur BR-Wahl zusammengetragen und rechtzeitig veröffentlicht. Darin wird noch einmal explizit deutlich, dass wir als Gewerkschaft gegen jedwede Form von Ausgrenzung und Rassismus antreten. Wir stehen für die Wahrung der Grundrechte aller Menschen, treten konsequent für die (Mitbestimmungs-)Rechte der Beschäftigten ein und stehen unverrückbar auf dem Boden der Demokratie. Und nicht zuletzt – unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind inhaltlich fit und wissen, wie die betrieblichen Themen gesetzt werden …
Ich wünsche mir übrigens, dass nach der Neubesetzung der Gremien das Thema Demografie auf deren Agenda steht. Die Nachwuchsgewinnung für die künftigen Betriebsräte muss diskutiert werden. So, wie sich die Gesellschaft verändert, müssen auch wir zukunftsfähige Nachfolgeplanungen in den BR Gremien angehen.
 
Wie ist ver.di im Vorfeld der BR-Wahl aufgestellt?
Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Es liegen alle Materialien vor, das notwendige Handwerkszeug ist vorhanden. Was mich freut, ist der Wille zu Neugründungen von Betriebsräten. Hier spreche ich vor allem von den Fachbereichen Handel und besondere Dienstleistungen.
Wer diese Branchen kennt, weiß, dass es dort besonders kräftezehrend ist, Gremien neu zu gründen. Wir haben dazu übrigens einen Leitfaden erstellt, der den Kolleginnen und Kollegen helfen soll, ihre Interessen durchzusetzen. Diese Prozesse werden arbeitsintensiv sein – Stichwort Union Busting. Aber es bewegt sich was.
 
Sind diese Neugründungen ein branchenübergreifender Trend?
Von Trend würde ich nicht sprechen. Vor allem im Handel gibt es viele starke Menschen – vielfach Frauen- , die aus einer ganz individuellen Motivation heraus diesen Schritt gehen. Sie haben die Nase voll davon, am langen Haken durch die Manege geführt zu werden. Ich bewundere deren Mut und Ausdauer.
 
Es taucht immer wieder das Argument auf, dass Betriebsräte die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens stärken. Was ist damit gemeint?
Glücklicherweise ist in Deutschland die Idee der Sozialpartnerschaft noch attraktiv und wird in weiten Teilen gelebt. Diese Partnerschaft wirkt letztlich befruchtend für die Unternehmen. Sachverstand auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite ist gefragt. Studien zeigen, dass die Etablierung eines Betriebsrats in kleineren und mittleren Unternehmen unmittelbar zu mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz führt, wenn die Partner sachorientiert nach Lösungen suchen. Miteinander geht es halt immer besser als gegeneinander. Und der Begriff der Solidarität ist wohl auch immer noch aktuell …
 
Ganz praktisch gefragt: Wer kann wie und was wählen?
Hier hat sich bei den Leiharbeiter-Modellen eine Änderung ergeben. Erst durch Rechtsprechung und jetzt durch eine nachvollzogene Gesetzesänderung können Mitarbeiter/-innen, die länger als sechs Monate im Betrieb sind, an der Wahl teilnehmen. Sonst hat sich in der Betriebsverfassung nichts Wesentliches verändert. Das Wahlprocedere ist auch bei den meisten bekannt – auf betrieblicher Ebene wird darüber informiert. Zudem geben wir unseren Wahlleitfaden heraus, in dem hinsichtlich des Ablauf und der Fristen für die BR Wahlen alles zu finden ist. Wir haben diesen Wahlleitfaden auch im ver.di Mitgliedernetz eingestellt.
 
Was kann ich bis zum Beginn der Wahl tun, um mich zu informieren?
In vielen Betrieben wird es jetzt schon Wahlvorstände geben – oder sie werden unmittelbar gegründet. Ist dies noch nicht geschehen, sollten die bisherigen Gremien gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft die Belegschaft darüber informieren – auch dazu, wie man selbst für den Wahlvorstand oder den BR kandidieren kann und darüber, wer künftig Ansprechpartner sein wird. Wenn man selbst kandidiert, sollte man jetzt mit dem eigenen Wahlkampf beginnen.
 
Was ist nach der Wahl zu tun?
Diejenigen, die neu ins Gremium gewählt werden, sollten sich unmittelbar danach mit dem Thema Grundqualifikation und den Besuch der entsprechenden Seminare befassen. Unsere ver.di Bildungsträger bieten dazu eine Vielzahl von Optionen an. In der Regel gibt es in dieser Frage auch keinen Ärger mit dem Arbeitgeber, weil er sich gegen diese Qualifizierungsseminare nicht wehren kann. Für amtierende BR-Mitglieder ist in jedem Fall eine inhaltliche Auffrischung anzuraten, um gesetzliche Neuerungen im Blick zu haben. Spätestens im Sommer 2018 sollten dann sinnvollerweise die ersten Seminare besucht worden sein.
 
Gibt es Spezialthemen, auf die Betriebsräte vorbereitet sein sollten?
Das Betriebsverfassungsgesetz bleibt die Basis. Wenn man den Katalog der Mitbestimmungsrechte beherrscht, ist man gut vorbereitet. Später sollte man verschiedene Themen vertiefen. Das Stichwort Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Das ist an sich nichts Neues, denn es geht im Kern um das Thema Umstrukturierungen. Man muss also rechtliche Aspekte beherrschen und sich vor allem in betriebswirtschaftlichen Fragestellungen fit machen, um Vorgänge im Unternehmen rechtzeitig zu erkennen und bewerten zu können.
Learning by Doing heißt dann das Zauberwort für erfahrene wie neue Betriebsräte. In jedem Fall viel Erfolg unseren Kolleginnen und Kollegen, die sich zur Wahl für den Wahlvorstand wie auch die Betriebsräte stellen! Für sie und alle anderen Interessierten gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren, zum Beispiel hier:

Interview: Marko Junghänel

Gibt es bei dir einen Betriebsrat?
"Gibt es bei dir einen Betriebsrat? Hättest oder hast du schon mal einen Betriebsrat gebraucht? Hast du schon mal darüber nachgedacht selbst einen zu gründen? Noch Fragen?" ist eine Straßenumfrage zu Themen, die uns alle bewegen. Du kannst bestimmen, welche Frage wir stellen. Schreib uns einfach! verdi.tv@verdi.de oder auf facebook.com/verdi.2.0 http://bit.ly/2AUiyfK

 

Tipps und Termine

Kurz & Gut
Veranstaltungen rund um das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

Der Berg ruft!
Herbsturlaub im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

Unser Haus liegt unterhalb vom Wendelstein in einer landschaftlich und kulturell reizvollen Umgebung und erfreut sich großer Beliebtheit für Erholungsaufenthalte. Für Kurzentschlossene haben wir immer wieder Restkapazitäten für einen Urlaubsaufenthalt. Bei einer Aufenthaltsdauer von mindestens zwei Nächten im Doppelzimmer gelten folgende Preise … Weitere Infos: [klick]
Buchungsanfragen: Bitte an unsere Rezeption Tel. 08034/9050, Fax 08034/905100 oder per Email an biz.brannenburg@verdi.de

Rosenheimer Kaffeehausgeschichten
Samstag 13. Januar 2018 bis Samstag 10. März 2018, jeweils 14:00 bis 16:00 Uhr

Besucht werden die interessantesten Cafés, um deren Spezialitäten zu kosten. Die Gäste erfahren spannende Anekdoten über das legendäre Café Schick und die Geschichte des Familienbetriebes Bergmeister, der seit 6 Generationen die Rosenheimer Bürger mit Kuchenspezialitäten verwöhnen. Lassen Sie sich im "Kaffä" einem kleinen Nostalgie-Cafe, mit einer Kostprobe verwöhnen. Als Abschluss erleben Sie die Atmosphäre eines Cafes mit industriellem Charakter im Cafe INNIG.
Treffpunkt: Parkhaus P1/ Karten nur im Vorverkauf! € 17,00 inkl. Kostproben
Veranstaltungsort: Rosenheim Innenstadt
Informationen: www.touristinfo-rosenheim.de

Schmidnkino
Freitag 19. Januar 2018 bis Freitag 16. November 2018, jeweils 20:00 Uhr

Filmvorführung in der KUNSTschmiede Schmidnkino. Eintritt: frei(willig)
Veranstaltungsort: KUNSTschmiede, Schloßstraße 1, 83098 Brannenburg
Informationen: www.treffpunkt-brannenburg.de/kultur-brauchtum/neue-k%C3%BCnstlerkolonie-brannenburg-und-kunstschmiede

Konzerte Schloss Neubeuern
Nächstes Konzert: Samstag 20.01.2018, 20:00 Uhr

Schloss Neubeuern, in dessen Festsaal die Neubeurer Konzerte stattfinden, wurde im Laufe seiner langen Geschichte mehrmals umgebaut. Der größte Eingriff erfolgte in den Jahren 1904 bis 1908. Nach einem Brand wurde der komplette Mittelbau vom führenden Münchner Architekten Gabriel von Seidl im historisierenden Stil der „Deutschen Renaissance“ neu aufgebaut. In dieser Zeit verlieh auch die sogenannte „Neubeurer Woche“ mit so bekannten Besuchern wie die Dichter Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Borchardt und Annette Kolb, dem Jugendstil Architekten Henry van de Velde, den Malern Franz von Stuck und Leo Putz und den Musikern Max von Schillings und Ludwig Pembaur, besonderen künstlerischen Glanz. Als ein besonderes Juwel dieses Neubaues gilt sein Festsaal, der den stil- und stimmungsvollen Rahmen für unsere Kammermusikkonzerte bildet.
Künstler/-innen: MARIA MILSTEIN (Violine), HANNA SHYBAYEVA (Klavier), Leoš Janáček; Violinsonate Claude Debussy, Violinsonate g-Moll, Maurice Ravel, Violinsonate G-Dur, Johannes Brahms, Violinsonate d-Moll op. 108
Informationen: www.k-s-n.de/Programm/Programm20172018.htm

Ausstellung von Manfred Wirth
in der Tourist-Information Brannenburg

Kalligraphien von Herrn Manfred Wirth in der Tourist-Information Brannenburg. Die Ausstellung dauert bis zum 31.01.2018.
Veranstaltungsort: Tourist-Information Brannenburg, Rosenheimer Str. 5, 83098 Brannenburg
Informationen: www.brannenburg.de/winter/home/

Skitraining Wendelstein
Sonntag 07. Januar 2018 bis Sonntag 11. März 2018, jeweils ab 09:30 Uhr

Gebietseinführung und Profitipps von der Top on Snow Skischule Sudelfeld. Kurs-Kosten inkl. Nutzung aller Beförderungsanlagen: 42,-€. Anmeldung unter
Tel. 08023 7839005, Mind. Teilnehmer: 4 Personen, nur bei entsprechender Witterung
Veranstaltungsort: Wendelstein Skigebiet, 83098 Brannenburg
Informationen: www.wendelsteinbahn.de

Kunstmühle Rosenheim und Dinzler Kaffeegenuss
Samstag 27. Januar 2018 bis Samstag 17. Februar 2018, jeweils 14:00 bis 16:00 Uhr

Die Besucher erkunden das ehemalige Industriegelände rund um dieses Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert und erfahren Hintergründe zur Architektur der Gebäude. Höhepunkt, im wahrsten Sinn des Wortes, ist die Besteigung des ehemaligen Silotums mit einem traumhaften Blick über Rosenheim. Die Führung endet in der Rosenheimer Kaffeerösterei DINZLER. Dort genießen Sie dann einen guten Kaffee und hausgemachten Kuchen. Dauer: ca. 2,0 Stunden
Treffpunkt: vor dem Eingang Dinzler in der Kunstmühle, Preis: EUR 17,00 pro Person inkl. 1 großes Heißgetränk und ein Stück Kuchen/Torte, Teilnehmer: Mindestteilnehmerzahl 10 Personen, maximal 20 Personen.
Informationen: www.touristinfo-rosenheim.de

Dorf-und Höhlenmuseum
offen ab Sonntag 31. Dezember 2017 bis Sonntag 30. Dezember 2018, jeweils 16:00 bis 18:00 Uhr

Das Höhlenmuseum vermittelt einen Einblick in die Welt der Höhlen und sonstigen Karstgebilde im Laubensteingebiet oberhalb von Frasdorf im Chiemgau. Das Dorfmuseum ist eine kleine Ausstellung mit Szenen aus der Ortsgeschichte von Frasdorf, Umrathshausen und Wildenwart. Kinder bis 5 Jahre frei, Kinder ab 6 Jahre 1,00 €, regulär, 2,00 €
Veranstaltungsort: Altes Schulhaus Frasdorf, 83112 Frasdorf
Informationen: www.hukv-frasdorf.de

 

Neues bei ver.di Bildung & Beratung
Neuerscheinungen auf wwww.verdi-bub.de

Aktuelle Rechtsprechung
Nachzulesen unter
https://www.verdi-bub.de/service/urteile/aktuelles/

 

Buchungsverfahren und Serviceleistungen

Das Bildungszentrum Haus Brannenburg dient neben seiner Funktion als zentrale Bildungsstätte von ver.di mit eigenem Programm-Angebot auch als Beleghaus für ver.di interne und externe Veranstaltungen. Wir sind auf Seminare ebenso eingerichtet wie für Klausur-Sitzungen, Tagungen, Workshops und Ähnliches.

Da sich die Belegungssituation stetig ändern kann, richten Sie Ihre Anfragen bitte immer direkt an biz.brannenburg@verdi.de. Telefonische Auskunft erteilen: Margit Bergmaier, Elvira Flocke und Irmgard Mehringer, Tel. 0 80 34 / 905-110 / -111 / -112, per Fax sind wir unter 0 80 34 / 905-100 erreichbar.

Auf Wunsch organisieren wir auch komplette Seminare „a la carte“ von der Planung bis zur Abrechnung, vermitteln Kontakt zu Referenten, kümmern uns um Seminarmaterialien oder machen Vorschläge für Freizeitaktivitäten außerhalb der eigentlichen Veranstaltung.

Für nähere Auskünfte bezüglich Seminarorganisation steht ihnen das pädagogische Team zur Verfügung:
britta.klinkforth@verdi.de und klaus.matzner@verdi.de


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